Okt
14
6:58 Uhr

Reit- und Fahrverein Altomünster ehrt erfolgreiche Reiter

Von Reit- und Fahrverein Altomünster in Sport.DAH@lokaliz

Die diesjährigen Vereinsmeister des Reit- und Fahrvereins Altomünster e.V.: Katharina Borowski, Noralina Frey, Lorena Rötzer und Carina Gebhardt.Im September hatte der Reit- und Fahrverein Altomünster sein 39. Dressur- und Springturnier abgehalten, bei dem es seit langem Jahr auch wieder um den Gewinn der Vereinsmeisterschaft ging. Gewertet wurden die jeweils zwei besten Ergebnisse in der Klasse „Reiterwettbewerb" (bis 16 Jahre), Klasse E (bis 18 Jahre) sowie A und L.

Am 9. Oktober trafen sich nun die vielen ehrenamtlichen Helfer des Turniers auf dem Reiterhof Brand in Arnzell, um dort beim „Helferfest" gemeinsam zu speisen und der Ehrung der vier Vereinsmeister(innen) beizuwohnen. Vereinsvorsitzender Claudius Frey beglückwünschte Lorena Rötzer (RW), Carina Gebhardt (E), Katharina Borowski (A) und Noralina Frey (L) zu ihrem Meistertitel, den sie nun bis zum hauseigenen Turnier im Herbst des nächsten Jahres tragen dürfen.

 

Okt
07
6:37 Uhr

Finale der Saison steht bevor!

Von SR Speed Performance in Sport.Bayern@lokaliz

Martin SmolinskiWährend die Langbahn- Bikes inzwischen verstaut sind, werden die Speedway-Bikes von Martin Smolinski am Wochenende wohl nochmals bis an die Belastungsgrenzen gefordert! Das Rückmatch des Bundesligafinals, sowie das Rennen um das goldene Band der Schlossbrauerei Maxlrain in Olching stehen unmittelbar bevor.

Das erste BL-Finalrennen gewannen die Landshuter Devils mit neun Punkten Unterschied, somit wurde eine gute Ausgangsbasis für das Rückmatch am kommenden Samstag im Speedwaystadion Ellermühle geschaffen. „Der Grundstein zur Titelverteidigung ist gelegt. Wir müssen aber auch in Landshut voll auf Sieg fahren und dürfen uns nicht zu irgendwelchen Rechenspielchen hinreisen lassen. Sicherste Möglichkeit den Titel zu holen ist ein Sieg auf heimischer Bahn, dies sind wir auch unseren Fans schuldig!", erklärt der Landshuter Mannschaftskapitän wenige Tage vor dem Finale!

Am Tag nach dem Finale wird der Olchinger dann in seiner Heimatstadt ans Band rollen und auch hier will Smolinski den Sieg beim goldenen Band einfahren. „Ich muss ja schließlich zeigen wer Herr im Hause ist. Allerdings dürfte es keine leichte Aufgabe werden, denn es sing schon ein paar gute Jungs am Start, allen voran natürlich Lee Richardson", erklärt der Olchinger mit einem Grinsen im Gesicht.

Zeit zum ausruhen bleibt dem Bayern nach Rennende nicht, denn am Montag Vormittag wird Smolinski gemeinsam mit seinem Landshuter Teamkameraden Max Dilger den Flieger nach Kalifornien besteigen um dort am Rennen der Weltauswahl gegen die USA teilzunehmen. Zum mittlerweile dritten Mal in Folge wurde Smolinski als einer von fünf Fahrern für die Weltauswahl nominiert und die Amerikaner freuen sich bereits auf den Auftritt des Publikumslieblings aus Germany, da er es in den letzten Jahren immer wieder verstand auch abseits der Rennen eine gute Show zu liefern!

 

Sep
14
8:42 Uhr

Michael Schmidt erster Deutscher Meister im Paracanoeing

Von Bayerischer Kanu-Verband in Sport.Bayern@lokaliz

Gemünden. Es war der Tag der Überraschungen: Bei den allerersten Deutschen Meisterschaften im Paracanoeing (Kanurennsport für Menschen mit Behinderung) holten sich beide Teilnehmer von der WWC Gemünden die Titel – und schrieben damit Geschichte. Dabei hatten sie erst wenige Monate zuvor mit dem Training begonnen!

Mit weit ausholenden Paddelschlägen stürmt Michael Schmidt dem Ziel entgegen.Michael Schmidt, Vizepräsident Organisation im Bayerischen Kanu-Verband, hatte während dieser Zeit mehr als Verbandstrainer seine bayerischen Teamkollegen angeleitet, ihnen teilweise erst das Paddeln beigebracht, und sie in die Techniken beim Start und Sprint eingewiesen. Sein eigenes Training lief eigentlich mehr am Rand mit ...

Je näher das Rennen kam, um so aufgeregter wurde er. Früher aktiver und auch sehr erfolgreicher Kanurennsportler, hatte er seit 25 Jahren kein Rennen mehr gefahren. Und jetzt startete der Dritte der Weltmeisterschaften 2011 nur ein paar Bahnen neben ihm. Auf der anderen Seite sein Münchner Schützling Michael Weigl. „Ich würde Michi ja so sehr eine Medaille gönnen", wünschte Schmidt, „aber bremsen werd' ich trotzdem nicht für ihn!"

Die strahlenden Sieger der 1. Deutschen Meisterschaft im Paracanoeing, Michael Schmidt und Irmgard Bruck, mit dem Ehrenpreis, gestiftet vom Bayerischen Ministerpräsidenten.Michi Weigl fuhr knapp an einer Medaille vorbei – der Weltmeisterschaftsdritte war schneller, aber nicht schnell genug. Der Gemündener Michael Schmidt setzte sich vom Start weg an die Spitze und behielt diesen Platz bis ins Ziel. Nur 22 hundertstel Sekunden nach ihm überquerte der Zweitplatzierte, Peter Dietl vom RP Augsburg, die Ziellinie. Für Michael Schmidt war es der erste Titel eines Deutschen Meisters in seiner großen Sammlung. Ministerialrat Professor Wolfgang Caselmann vom Bayerischen Gesundheitsministerium überreichte ihm bei der Siegerehrung den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten, einen großen Porzellanlöwen. Schmidt sieht diesen jedoch als Anerkennung für das gesamte bayerische Team.

Noch viel überraschender hatte kurz zuvor Irmgard Bruck, ebenfalls WWC Gemünden, ihre Konkurrentinnen geschlagen. Mit einer knappen Sekunde Vorsprung holte sie die Goldmedaille und den Titel der ersten Deutschen Meisterin im Paracanoeing.

Siegerin Irmgard Bruck vom WWC Gemünden (vorne) vor der Zweitplatzierten Andrea Szabadi-Heine vom RP Augsburg.Beide, Schmidt und Bruck, werden am Samstag, den 24. September beim ersten Handicap-Rennen des KSC Gemünden an den Start gehen und wollen hier ihrer Favoritenstellung gerecht werden. Dann startet auch Matti Wetzel von der WSG Kleinheubach.

Der junge Rollstuhlfahrer aus Miltenberg hatte eine weitere Überraschung parat: Er überreichte die Weste des Paracanoeing-Teams an Oliver Bungers (Präsident des Bayerischen Kanu-Verbandes) und Hartmut Courvoisier (Präsident des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern) als Dankeschön für die Unterstützung beider Verbände beim Aufbau der bayerischen Mannschaft. Beide Präsidenten hatten unmittelbar nach der Siegerehrung der Handicap-Rennen vor viel Publikum und Prominenz einen Kooperationsvertrag zwischen ihren Verbänden unterzeichnet.

Paracanoeing wird 2016 in Rio de Janeiro erstmals paralympische Disziplin sein ... Möglicherweise nicht mit Michael Schmidt und Irmgard Bruck am Start – aber vielleicht mit dem jungen Matti Wetzel?

Uschi Zimmermann, Kleinheubach

[Fotos von Uschi Zimmermann.]

Sep
23
8:31 Uhr

Licht und Schatten in der Langbahn WM!

Von SR Speed Performance in Sport.Bayern@lokaliz

SmolinskiReichlich Licht, aber auch reichlich Schatten gab es für Martin Smolinski bei der Langbahn WM 2011. Highlights, wie die GP- Siege in Marienbad und Marmande, standen schwache Ergebnisse bei den GP's in Skandinavien oder Morizes gegenüber. Nach dem Auftaktsieg beim ersten Grand Prix der Saison in Marienbad, folgte für Martin Smolinski ein Tal der Tränen in Skandinavien, als die Technik streikte bzw. bei den Grand Prix in Norwegen und Finnland wenig zusammen lief und der Olchinger beide Rennen mit der mageren Ausbeute von zehn Punkten beendete. Den beiden schwachen GP's lies Martin dann prompt seinen zweiten Sieg beim GP in Marmande folgen. „Hier hat sich ausgezahlt, dass wir im Vorjahr in Marmande im Rahmenprogramm gestartet sind. Dadurch kannten wir die Gegebenheiten vor Ort", erklärt Manager Helmut Grüner.

Dem französischen Sieg folgte dann der Grand Prix in Groningen., der für den Veranstalter zum Fiasko wurde. Das Rennen wurde erst um 17 Uhr gestartet, obwohl kein Flutlicht vor Ort war, musste dadurch abgebrochen werden und ging nicht in die Wertung ein. Beim einzigen GP in Deutschland kam es zu kontroversen Vorfällen, die in den vergangenen Tagen ausreichend diskutiert und kommentiert wurden. Sportlich gesehen lief der GP für Martin Smolinski hervorragend, doch im Finale stürzte der Olchinger beim Angriff auf den führenden Stephan Katt und wurde disqualifiziert.

Zum Saisonabschluss war zwar der dritte Platz in der Gesamtwertung noch machbar, doch dem Team um Martin Smolinski gelang es nicht ein passende Set- Up zu finden und so brachte man zu wenig Dampf auf die Strecke. „In Morizes ging einfach nichts. Ich habe keine Leistung auf die Strecke gebracht und somit endet das erste GP- Jahr leider mit einem rabenschwarzen Tag für uns", so Martin Smolinski. Immerhin ist mit dem sechsten Gesamtrang der Einzug in den Langbahn GP 2012 gesichert, wo es laut Aussage von Martin Smolinski „bei Null" losgehen wird und man die Erfahrungen der abgelaufenen Saison einfliesen lassen kann. Auch Smolis Manager meldet sich abschließend zu Wort: „Martin hat bewiesen, dass er einer der besten Piloten auf der Langbahn ist und wer weiß, wo wir jetzt im Ranking stehen würden wenn wir nicht so viele Ausfälle zu verzeichnen gehabt hätten. Richard Speiser zum Beispiel hatte diese Saison praktisch keine Ausfälle und ist nun Vize-Weltmeister obwohl er in der ganzen Saison gerade mal zwei Podiumsplätze zu verzeichnen hatte. Aber er punktete konstant und stand regelmäßig in den Finalläufen. Dennoch an dieser Stelle Glückwunsch an ihn und auch an Stephan Katt sowie last but not least natürlich an Joonas. Er wurde absolut verdient Weltmeister, da er die ganze Saison über eine sehr starke Leistung geboten hat." Für das Jahr 2012 ist Grüner zudem bewusst das viel Arbeit über den Winter auf das Team wartet: „Wir fangen, wie es Martin bereits sagte, bei Null an und müssen uns noch besser vorbereiten. Jedoch hoffe ich, dass die Verantwortlichen der Serie dieses Mal ihre Hausaufgaben besser erledigen und vorprogrammierte Fiaskos wir in den Niederlanden ebenso wie die katastrophale Terminplanung dieser Saison vermeiden."

 

Sep
08
8:34 Uhr

Zu Viel riskiert – Martin Smolinski verlor möglichen DM- Titel!

Von SR Speed Performance in Sport.Bayern@lokaliz

Smolinski & TebbeDrei Rennen absolvierte Martin Smolinski in den vergangenen drei Tagen und um ein Haar hätte Martin Smolinski den deutschen Meistertitel auf der Langbahn gewonnen. Begonnen hat Smolinskis Rennmarathon beim internationalen Speedwayrennen in Cloppenburg. Im mit 4.500 Zuschauern bestens gefüllten Hexenkessel kam Smolinski gut ins Rennen und gab in den Vorläufen lediglich einen Punkt ab. Ab dem Halbfinale wurde dann im K.O. Modus gefahren. Nach schlechtem Start kämpfte Smoli zwar wie ein Löwe, doch er schaffte es nicht sich für das Finale zu qualifizieren. „Ich habe mich beim Set- Up der Zündung verhauen, mein Ding", erklärte der Olchinger nach dem Rennen. Nach einer kurzen Nacht startete Smolinski dann in Herxheim beim Finale zur deutschen Langbahnmeisterschaft in Herxheim. Auch hier gelang dem Olchinger ein perfekter Auftakt ins Rennen. Seine ersten beiden Läufe gewann Smolinski souverän, auch wenn sich Smoli meist seinen Weg an die Spitze bahnen musste. Im dritten Durchgang traf Smolinski dann auf den Titelverteidiger Stephan Katt, der wie Smolinski auch Punktemaximum hatte. Nach erneut mäßigem Start kämpfte sich Smolinski noch in der ersten Runde vom vierten auf den zweiten Platz und startete sofort eine Attacke nach der nächsten auf den führenden Katt. In der Zielkurve riskierte Smolinski dann etwas zu viel und musste nach einem gewagten Manöver die Bahn verlassen und wurde folgerichtig vom Referee disqualifiziert. „Es war ein starker Zweikampf mit Stephan und ich musste alles riskieren, da mir die Abreisvisiere vorm Helm ausgegangen waren. Das Risiko wurde leider nicht belohnt", so Smolinski. In der Folge des Rennens konnte Smoli noch neun weitere Punkte einfahren und schaffte es so zumindest zur deutschen Vizemeisterschaft. „Nach bislang zwei siebten Plätzen bei den Langbahn DM Finals eine recht ansprechende Steigerung", bilanzierte Smolinski.

Nach dem DM Finale blieb Martin noch in der Südpfalz und startete von dort aus am Montag Richtung Prag, wo er als einziger Deutscher am Lubos- Tomicek-Memorial teilnahm. Auf der nassen Bahn schaffte Smolinski neun Punkte und belegte einen guten fünften Platz. Smolinski: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Wir haben gesehen wo wir uns im Vergleich zu den teilnehmenden GP- Fahrern noch verbessern müssen und können uns nun auch gezielt auf das Speedway DMFinale in Güstrow am kommenden Sonntag vorbereiten." Am Vortag des DM- Finals startet Smolinski noch beim vorletzten Langbahn GP in Vechta. Als derzeit Vierter der Gesamtwertung will Smolinski konstant punkten und sich für den finalen GP der Saison in Morizes am 18.9. eine gute Ausgangsposition verschaffen. „Wir wollen in allen Läufen konstant punkten und so viele Punkte wie möglich mitnehmen. Nach dem Rennen in Vechta werden wir sehen was in Morizes noch zu erreichen ist", so Smolinski.