Sep
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Licht und Schatten in der Langbahn WM!

SmolinskiReichlich Licht, aber auch reichlich Schatten gab es für Martin Smolinski bei der Langbahn WM 2011. Highlights, wie die GP- Siege in Marienbad und Marmande, standen schwache Ergebnisse bei den GP's in Skandinavien oder Morizes gegenüber. Nach dem Auftaktsieg beim ersten Grand Prix der Saison in Marienbad, folgte für Martin Smolinski ein Tal der Tränen in Skandinavien, als die Technik streikte bzw. bei den Grand Prix in Norwegen und Finnland wenig zusammen lief und der Olchinger beide Rennen mit der mageren Ausbeute von zehn Punkten beendete. Den beiden schwachen GP's lies Martin dann prompt seinen zweiten Sieg beim GP in Marmande folgen. „Hier hat sich ausgezahlt, dass wir im Vorjahr in Marmande im Rahmenprogramm gestartet sind. Dadurch kannten wir die Gegebenheiten vor Ort", erklärt Manager Helmut Grüner.

Dem französischen Sieg folgte dann der Grand Prix in Groningen., der für den Veranstalter zum Fiasko wurde. Das Rennen wurde erst um 17 Uhr gestartet, obwohl kein Flutlicht vor Ort war, musste dadurch abgebrochen werden und ging nicht in die Wertung ein. Beim einzigen GP in Deutschland kam es zu kontroversen Vorfällen, die in den vergangenen Tagen ausreichend diskutiert und kommentiert wurden. Sportlich gesehen lief der GP für Martin Smolinski hervorragend, doch im Finale stürzte der Olchinger beim Angriff auf den führenden Stephan Katt und wurde disqualifiziert.

Zum Saisonabschluss war zwar der dritte Platz in der Gesamtwertung noch machbar, doch dem Team um Martin Smolinski gelang es nicht ein passende Set- Up zu finden und so brachte man zu wenig Dampf auf die Strecke. „In Morizes ging einfach nichts. Ich habe keine Leistung auf die Strecke gebracht und somit endet das erste GP- Jahr leider mit einem rabenschwarzen Tag für uns", so Martin Smolinski. Immerhin ist mit dem sechsten Gesamtrang der Einzug in den Langbahn GP 2012 gesichert, wo es laut Aussage von Martin Smolinski „bei Null" losgehen wird und man die Erfahrungen der abgelaufenen Saison einfliesen lassen kann. Auch Smolis Manager meldet sich abschließend zu Wort: „Martin hat bewiesen, dass er einer der besten Piloten auf der Langbahn ist und wer weiß, wo wir jetzt im Ranking stehen würden wenn wir nicht so viele Ausfälle zu verzeichnen gehabt hätten. Richard Speiser zum Beispiel hatte diese Saison praktisch keine Ausfälle und ist nun Vize-Weltmeister obwohl er in der ganzen Saison gerade mal zwei Podiumsplätze zu verzeichnen hatte. Aber er punktete konstant und stand regelmäßig in den Finalläufen. Dennoch an dieser Stelle Glückwunsch an ihn und auch an Stephan Katt sowie last but not least natürlich an Joonas. Er wurde absolut verdient Weltmeister, da er die ganze Saison über eine sehr starke Leistung geboten hat." Für das Jahr 2012 ist Grüner zudem bewusst das viel Arbeit über den Winter auf das Team wartet: „Wir fangen, wie es Martin bereits sagte, bei Null an und müssen uns noch besser vorbereiten. Jedoch hoffe ich, dass die Verantwortlichen der Serie dieses Mal ihre Hausaufgaben besser erledigen und vorprogrammierte Fiaskos wir in den Niederlanden ebenso wie die katastrophale Terminplanung dieser Saison vermeiden."

 

Geschrieben von SR Speed Performance. Veröffentlicht in Sport