Jan
30
8:10 Uhr

IHK-Sprechtag für Unternehmer und Existenzgründer

Von Landratsamt Dachau in Organisationen.DAH@lokaliz

Die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes informiert

Am Donnerstag, den 9. Februar 2012, bietet das Landratsamt Dachau im Rahmen des Beratungsnetzwerks von Stadt und Landkreis Dachau einen Sprechtag für Unternehmer und Existenzgründer an. Der Fachberater der Industrie- und Handelskammer, Harald Hof, informiert zu unterneh-merischen und gründungsrelevanten Themen wie beispielsweise Betriebserweiterung oder -konsolidierung, Existenzgründung, Coaching-Programmen, Finanzierungshilfen, Standortanalysen, Rechtsformwahl, Anforderungen an den Businessplan etc.

Die Beratung erfolgt bei einem persönlichen Gespräch, ist kostenlos und vertraulich. Termine für Einzelberatungsgespräche im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes werden von 09.00 Uhr bis 16.00 Uhr vergeben. Zur Planung des Sprechtages ist eine Vor-anmeldung erforderlich.

Terminanfragen für ein Beratungsgespräch nimmt die Wirtschaftsförderung an unter:
Telefon 08131/74 -252 und -367 oder per E-Mail JLIB_HTML_CLOAKING . Auf der Homepage www.dachauer-land.com sind weitere Informationen zu finden.

 

Jan
30
8:01 Uhr

Freiwilliges Ökologisches Jahr bei der Unteren Naturschutzbehörde;

Von Landratsamt Dachau in Organisationen.DAH@lokaliz

Neue Bewerbungen ab Anfang Februar möglich

Über zehn Jahre waren beim Landratsamt Dachau als Untere Naturschutzbehörde (UNB) Zivil-dienstleistende für den Naturschutz im Einsatz und eine wichtige Hilfe und Unterstützung bei der täglichen Arbeit. Der mit der Aussetzung der Wehrpflicht verbundene Verlust konnte jedoch mit der Anerkennung als Einsatzstelle für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) schnell kompensiert werden.

Zu den Aufgaben eines FÖJ-Praktikanten oder einer FÖJ-Praktikantin gehören z. B. Biberpräven-tionsmaßnahmen und -kontrollen, Fotodokumentationen, Pflege- und Entbuschungsmaßnahmen auf landkreiseigenen Biotopflächen, das Durchführen und Wässern von Pflanzungen, das Be-kämpfen von Neophyten wie Springkraut und Riesenbärenklau an problematischen Standorten, das Kontrollieren von Ausgleichsmaßnahmen, die Zusammenarbeit mit der Naturschutzwacht und das Beseitigen wilder Müllablagerungen in freier Natur. Des Weiteren müssen einzelne Projekte wie Biotop- und Ökoflächenkataster betreut und bei Büroarbeit und Veranstaltungen mitgeholfen werden.

„Aufgrund der Freiwilligkeit und der gegenüber dem Zivildienst doppelt so langen, einjährigen Dauer des FÖJ gehen wir von einer hohen Motivation und eines großen Engagements der Jugendlichen aus, die sich für die Stelle bewerben", so Alexander Wolfseder, Ansprechpartner für das FÖJ bei der UNB. Mit Benedikt Grünberger, 19 Jahre, der nach dem Abitur im Oktober die Stelle angetreten habe und als erster „FÖJ-ler" der UNB in Dachau sozusagen Pionierarbeit leiste, sei genauso ein Kandidat gefunden worden, so Wolfseder lobend. (Auf dem Foto Benedikt Grünberger bei der Kontrolle eines Biberdammes)

Voraussetzung für eine Bewerbung sind neben dem Naturinteresse die Volljährigkeit und ein PKw-Führerschein, da die Einsatzstellen im Landkreis meist selbständig angefahren werden müssen. Während der Zeit am Landratsamt Dachau werden den Praktikanten oder Praktikantinnen Kenntnisse über Natur- und Artenschutz und die Bedeutung praktischer Naturschutzmaßnahmen vermittelt. Auf Teamarbeit und Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der UNB und der Naturschutzwacht sowie selbständiges Arbeiten und Organisieren wird großer Wert gelegt. Als finanzielle Leistung werden ein monatliches Taschengeld in Höhe von 180,- € sowie Ersatzleis-tungen für Unterkunft und Verpflegung in Höhe von 431 € geboten, so dass sich die Gesamtleis-tungen auf 611 € im Monat addieren. Die Dauer des Dienstes ist grundsätzlich jeweils vom 1. Sep-tember bis 31. August. Bewerbungen können ab Anfang Februar bei dem für die UNB zuständigen Träger, der Evangelischen Jugend in Bayern, FÖJ-Referat, Stadtparkstr. 8-17, 91788 Pappenheim, eingereicht werden. Erkundigungen über die Stelle und Vorstellungsgespräche sind aber auch unmittelbar bei der UNB möglich.

 

Jan
24
18:38 Uhr

Die Vorbereitungen für den Feuerwehrfaschingsball laufen auf Hochtouren

Von Dachauer Feuerwehr in Organisationen.DAH@lokaliz

Am Samstag, den 11. Februar ist es wieder soweit. An diesem Abend wird aus dem Ludwig-Thoma-Haus „Florianis Anstalt des Schreckens". Die Freiwillige Feuerwehr Dachau e.V. lädt alle Faschingsnarren zu ihrem traditionellen Faschingsball ein. Herzlich willkommen sind alle Geister, Vampire, Zombies, Fabelwesen, Werwölfe, Lichtgestalten aber auch Anstaltsleiter und -angestellte sowie alle anderen, die sich in das „Irrenhaus" trauen.

Auch in diesem Jahr wurden an zwei Samstagen gezielt die Dekorationen für den Ball erstellt und bemalt. Den Hexen, Trollen, dunklen Mächten, Blutsaugern und allen anderen Gästen wird in dieser Nacht von der Blechblos´n und den Finerippers ordentlich eingeheizt.

„Der Kartenverkauf läuft zunächst wieder über die Vereinsmitglieder" so der Kassier Günther Haberl. Restkarten können am Donnerstag, den 09. Februar, ab 19 Uhr im Gerätehaus oder während der Aufbauarbeiten am Samstag im Ludwig-Thoma-Haus erworben werden.

 

Jan
30
7:54 Uhr

Obergrashof gewinnt Förderpreis Ökologischer Landbau 2012

Von Bioberatung Brigitte Szezinski in Organisationen.DAH@lokaliz

Verborgene Schätze auf dem Obergrashof

Die Gärtnerei Obergrashof im Dachauer Moos erhält heuer den Förderpreis Ökologischer Landbau 2012. Die Betriebsleiter Julian Jacobs und Peter Stinshoff nahmen den Preis auf der Grünen Woche am 27.01.12 in Berlin von Landwirtschaftsministerin Aigner entgegen.  Der Obergrashof zeichnet sich durch seine absolut vorbildliche Nachhaltigkeit und Entwicklungsqualität aus.

Betriebsleiter Julian Jacobs und Peter Stinshoff blicken auf eine wahrhaft nachhaltige Entwicklung zurück. Starteten sie 1992 mit gerade mal fünf Hektar Fläche und drei Mitarbeitern, bewirtschaftet das Team von inzwischen 30 Beschäftigten über 110 Hektar Land biologisch-dynamisch. Als wichtigster Lieferant von Demeter-Qualitätsfrischgemüse in der Münchner Region ist die Gärtnerei Obergrashof schon seit Jahren ein Garant für beste Qualität.

Manche Schätze auf dem Obergrashof sind oft allerdings erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Auf dem Acker 'Hinter der Heck'n' stehen zehn Reihen Kohlrabi. Es ist aber nicht nur einfach Kohlrabi. Es handelt sich um die von Betriebsleiter Julian Jacobs eigens auf diesen Böden und in diesem Klima gezüchtete Kohlrabisorte „Rasko". Das Besondere: Der Kohlrabi ist samenfest, das heißt, es können – im Unterschied zu den weit verbreiteten Hybridsorten – Samen von ihm gewonnen werden zur Weiterzucht oder zum weiteren Anbau. Die Sorte hat er nicht auf den eigenen Namen angemeldet, sondern sie auf den Verein Kultursaat e.V. übertragen, so dass sie von allen Interessierten genutzt werden kann. „Sorten sind Kulturgut", so Julian Jacobs. „Sie müssen der Menschheit zur Verfügung gestellt werden. Nur so verhindern wir Abhängigkeiten und sichern unsere Nahrungsgrundlagen."

Im Gewächshaus hinter dem Kuhstall fällt der Blick auf eine ungewohnte Blütenpracht. Es handelt sich um blühenden Chicoree und Mangold. Betriebsleiter Julian Jacobs betreibt Saatgutvermehrung für Chicoree und Mangold mit so wohlklingenden Namen wie Glatter Silber und Tardivo. Auch drei Sorten des bayerischen „Münchner Bierradi" finden sich auf den Flächen. Die weißen Samenstände dürfen gut geschützt im abgeschirmten Gewächshaus blühen. Die Samen werden im September dann sorgsam geerntet.

Betriebsleiter Peter Stinshoff finden wir im modernen Offenfrontstall bei weiteren Schätzen. Stinshoff ist Gärtnermeister und betreibt dennoch zusätzlich eine Erhaltungszucht der einzigen autochthonen bayerischen Rinderrasse, den Murnau-Werdenfelser Rindern. Auf dem Obergrashof befindet sich der zweitgrößte Herdbuchbestand überhaupt. Der gekörte Zuchtstier geht in der Herde mit. Bei einer Körung werden von Fachleuten verschiedene Merkmale beurteilt, um die Reinrassigkeit festzustellen. Mit der Initiative des Obergrashofes konnte das bayerische Rind mit dem schönen Gesicht vor dem Aussterben bewahrt werden. Die Tiere sind bestens an die Moorlandschaft, wie wir sie auf dem Obergrashof finden, angepasst. Selbstverständlich dürfen die Demeter-Tiere ihre Hörner behalten.

Im Hofladen finden sich unzählige Gemüsekisten mit eigenem Gemüse und der Aufschrift: „samenfest" und dem jeweiligen Namen der Sorte. Der Obergrashof hat als erster Betrieb die Sortenvermarktung bei Gemüse eingeführt, die bislang eigentlich nur bei Kartoffeln oder Äpfeln bekannt war. Aufgrund dieser Initiative sind mittlerweile bei den regionalen Großhändlern und im Naturkostfachhandel die Namen verschiedener Möhrensorten sowie die Bezeichnung „samenfest" echte Begriffe. Die Auslobung erfolgt bis zur Gemüsekiste im Laden, so dass bei den Verbraucherinnen ein Bewusstsein über Nahrungsgrundlagen und die Problematik der Hybridsorten entstehen konnte. Es kann mit dem Einkaufskorb entschieden werden – ein weiterer Schritt in die Zukunft und ein Erfolg für das ureigene Anliegen des ökologischen Landbaus.

Auch im Bereich Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit ist der Obergrashof vorbildlich. Strom kommt trotz der Mehrkosten zu 100% schon lange aus regenerativen Energien. Der Trinkwasserverbrauch konnte nach einem Brunnenbau um 75% gesenkt werden. Eine Flüssiggasbrennwerttherme heizt die Gewächshäuser. Die Düngerwirtschaft ist so gut wie ein geschlossener Kreislauf, was im Gartenbau sehr schwierig ist. Durch ein ausgeklügeltes System konnte der Düngereinfuhr auf lediglich 10 kg N/ha gesenkt werden. Damit könnte der Obergrashof unter den großen Gemüsebaubetrieben bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal haben.

„Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind eigentlich unser größtes Potential", sagt Peter Stinshoff. Der Obergrashof beschäftigt 25 Vollzeitarbeitskräfte. Das Besondere: Die Betriebsleiter führen den Obergrashof als lernendes System und im Team zusammen mit den langjährigen Mitarbeitern. In den vergangenen 20 Jahren wurden mehr als 40 Lehrlinge auf dem Hof ausgebildet. Dass es auf dem Obergrashof viel Zukunftspotential gibt, ist auf den vielen Zusammenkünften zu spüren, wenn wieder eine Kinderführung zu Eseln und Schafen stattfindet, wenn Naturkostfachverkäuferinnen ihre Fortbildung dort machen, wenn der Verein „Freunde des Obergrashof" zukünftige Entwicklungen mit bespricht und mit gestaltet oder einfach auf einem Hoffest mit herrlichem Essen, guter Musik und Tanz. Echte Agrarkultur eben.

Jan
24
8:22 Uhr

Archiv und Bibliothek der KZ Gedenkstätte Dachau für zwei Monate geschlossen

Von KZ Gedenkstätte Dachau in Organisationen.DAH@lokaliz

Das Archiv und die Bibliothek der KZ-Gedenkstätte Dachau bleiben ab einschließlich Mittwoch, dem 1. Februar 2012 bis einschließlich Freitag, dem 30. März 2012 komplett geschlossen. In diesen zwei Monaten werden die während der umfangreichen Umbauarbeiten ausgelagerten Bestände zurückgeführt und in die neu ausgestatteten Räumlichkeiten einsortiert.

Allgemeine Archivanfragen können auf Grundlage der Datenbank beantwortet werden. Es kann allerdings zu Verzögerungen bei der Bearbeitung kommen.