Feb
06
8:55 Uhr

Bernhard Seidenath fordert intensive Aufklärung und Beratung im Vorfeld der Blutuntersuchung auf Trisomie 21

Von Bernhard Seidenath, MdL in Organisationen.Bayern@lokaliz

Der Bluttest der Firma Lifecodexx, mit dem eine werdende Mutter ohne großes Risiko eine Genom-Mutation, etwa Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt, bei ihrem ungeborenen Kind feststellen kann, hat heftige Diskussionen ausgelöst. Bernhard Seidenath, der Sprecher für bioethische Fragestellungen der CSU-Landtagsfraktion, plädiert in diesem Zusammenhang für eine intensive Aufklärung und Beratung der Schwangeren bereits im Vorfeld des Tests.

„Positiv ist zwar, dass der neue Bluttest kein Risiko für das ungeborene Kind mit sich bringt – ganz anders als die herkömmliche Methode der Fruchtwasseruntersuchung, bei das Risiko eines Abgangs durchaus erhöht ist. Hierin liegt allerdings gleichzeitig die Gefahr, dass der Bluttest – gerade wegen des geringen Risikos – künftig flächendeckend angewandt wird und es faktisch zu einem Trisomie 21-Screening kommen könnte", erläuterte Seidenath. „Da Schätzungen zufolge mehr als 90 Prozent der Föten, bei denen ein Down-Syndrom diagnostiziert wird, abgetrieben werden, berührt dies das Lebensrecht eines Kindes mit Trisomie 21. Diese Genom-Mutation könnte so faktisch zu einem Todes-Urteil werden. Dies ist nicht nur ein schwerer psychischer Schlag für alle, die mit Trisomie 21 leben. Wir dürfen auch die Situation der werdenden Eltern nicht außer Acht lassen, die vor eine extrem schwierige, ja im wahren Sinne existentielle Entscheidung gestellt werden. Sie wird – so oder so – den betroffenen werdenden Elternteil sein ganzes weiteres Leben lang begleiten. Deshalb darf die werdende Mutter, das werdende Elternpaar keinesfalls unvorbereitet in eine solche Untersuchung gehen. Wer den Test anwendet, sollte mit deutlichem zeitlichem Abstand intensiv aufgeklärt worden sein und eng beraten werden", so Seidenath.

Der Sprecher der CSU-Landtagsfraktion für bioethische Fragestellungen erklärte weiter: „Wer den Test vertreibt, hat Verantwortung, der er auch – mittels Aufklärung – gerecht werden muss. Idealerweise sollte der Anwendung des neuen Tests eine Beratung wie vor einem Schwangerschaftsabbruch vorangehen. Keinesfalls darf er leichtfertig angewendet werden. Mit Fachleuten muss etwa die Frage durchgespielt werden, wie sich die werdenden Eltern verhalten, wenn der Test positiv ist – und welche Folgen im Fall des Falles eine Abtreibung hätte. Für eine solch weitreichende Entscheidung sollte sich das Paar ruhig einige Tage Zeit nehmen, ehe der Test angewandt wird. Diese Karenzzeit von einigen Tagen halte ich für sehr wichtig", betonte Seidenath. „Schließlich ist, auch wenn der Bluttest als exakter gilt als die bisherige Methode der Fruchtwasseruntersuchung, das Risiko einer falschen Diagnose nicht vollständig ausgeschlossen."

Für den Test sind lediglich 10 Milliliter Blut aus der Armvene der Mutter notwendig. Da in dem Blutkreislauf der Mutter auch DNA-Fragmente des Fötus zirkulieren, kann mittels einer DNA-Sequenzierung und einer Computerauswertung festgestellt werden, ob in dem fetalen Genom das Chromosom Nr. 21 dreifach vorhanden ist.

 

Feb
02
7:49 Uhr

Gerda Hasselfeldt trifft sich mit Stipendiatin und Eltern ihres Patenkindes

Von Gerda Hasselfeldt, MdB in Organisationen.DAH@lokaliz

(v.l.n.r.): Martin und Korbinian Etterer, Gerda Hasselfeldt, Brooke Donohoe und Maria EttererZu einem Kennenlerngespräch traf sich die Wahlkreisabgeordnete Gerda Hasselfeldt mit einer amerikanischen Stipendiatin und den Eltern ihres Patenkindes, das im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms derzeit in Michigan zu Gast ist.

Brooke Donohoe, die aus Wisconsin kommt, fühlt sich außerordentlich wohl bei Familie Wittig in Hebertshausen. Wegen eines Krankheitsfalles konnte die Gastfamilie leider am Treffen nicht teilnehmen. Die 18-jährige Schülerin besucht die 10. Klasse im Josef-Effner-Gymnasium in Dachau. Auch wenn sie noch nicht immer dem Unterricht bis ins Detail folgen kann, so schätzt Brooke das Austauschjahr schon jetzt für sehr wertvoll ein, weil sie die deutsche Kultur und Mentalität kennen lernen kann. "Ich liebe Deutschland und meine Gastfamilie, deshalb habe ich kein Heimweh", so die Gastschülerin.

Auch Gabriele Etterer, die von Gerda Hasselfeldt als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschafts-Programms, das gemeinsam vom Deutschen Bundestag und dem Amerikanischen Kongress durchgeführt wird, ausgewählt wurde, hat nach Auskunft ihrer Familie keine Zeit für Heimweh. Ihre Gasteltern, bieten ihr viele Möglichkeiten, Land und Leute kennen zu lernen. Dass Gabriele gut aufgehoben ist, davon konnte sich ihre Familie bei einem Treffen mit den Gasteltern, die eine ehemalige Stipendiatin in der Nähe von Köln besuchten, überzeugen.

Das Gespräch und auch der regelmäßige Austausch mit Gabriele per E-Mail bestätigen Gerda Hasselfeldt, dass das Ziel des Austauschprogramms, nämlich die Kultur des jeweiligen Gastlandes kennenzulernen und zugleich Botschafter des eigenen Landes zu sein, nicht verfehlt wird.

Jan
31
8:24 Uhr

Neujahrsempfang der CSU Erdweg: „Vom Ich zum Wir"

Von CSU Erdweg in Organisationen.DAH@lokaliz

Betrachteten gemeinsam die Vergangenheit der Gemeinde Erdweg: die stellvertretende Ortsvorsitzende Sylvia Podewils und der Ehrenvorsitzende der CSU Erdweg Blasius Thätter.Auch dieses Jahr veranstaltete der CSU-Ortsverband Erdweg wieder seinen traditionellen Neujahrsempfang in Kleinberghofen. Der Saal des dortigen Bürgerhauses war bis auf den letzten Platz besetzt. Sogar aus den Nachbarlandkreisen reisten interessierte Bürger an, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

Die Veranstaltung stand dieses Jahr anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Gemeinde Erdweg, die im Zuge der Gebietsreform am 01. Juli 1972 gegründet wurde, unter dem Motto „Die Gemeinde Erdweg in der Metropolregion München – Perspektiven und Chancen". Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Gemeinde sowie des Landkreises waren somit Thema des Vormittages.

Die Ortsvorsitzende Eva Rehm ging in ihrer Begrüßung auch auf die große Geschichte ein und informierte die Besucher des Neujahrsempfangs über die globalen Entwicklungen im Jahr 1972.

Ihre Stellvertreterin Sylvia Podewils hatte die Ehre, den früheren Landtagsabgeordneten und Ehrenvorsitzenden der CSU Erdweg, Blasius Thätter, zur Gründung der Gemeinde Erdweg zu befragen. Die Besucher erfuhren beispielsweise, dass zur Gründung der Gemeinde nicht nur rechtliche Vorgaben beitrugen, sondern insbesondere auch die bestehenden Strukturen und Institutionen im heutigen Gemeindebereich, nämlich der Pfarrverband und der Schulverband. Des Weiteren berichtete Thätter, der von 1972 bis 2008 für die CSU im Gemeinderat saß, dass in der jungen Gemeinde eine regelrechte Aufbruchstimmung herrschte. Viele Projekte wurden damals angegangen – leider, so Thätter, sei von der damaligen Stimmung in der Gemeinde nicht viel erhalten geblieben. Seit den achziger Jahren dominiere wieder eine Art „Ortsteilegoismus", der dem Wohle der Gesamtgemeinde entgegen steht. Einige schon 1972 angestrebte und für die Gesamtgemeinde wichtige Vorhaben wurden bisher nicht verwirklicht. Beispielsweise wurden seitdem keine neuen Gewerbeflächen von der Gemeinde geschaffen.

Ein Rückblick auf die letzten 40 Jahre aber auch den Brückenschlag in Gegenwart und Zukunft wurde durch den Vortrag von Landrat Hansjörg Christmann geleistet. Christmann ging insbesondere auf das starke Wachstum des Landkreises und dessen Folgen in dieser Zeit ein. Besonders stolz könne man auf die tolle Infrastruktur und das Schul- und Bildungssystem des Landkreises sein. Seit langem stehen die Bildungs- und Jugendpolitik im Fokus der Landkreispolitik. Dass die Anstrengungen in diesem Bereich bereits Früchte getragen haben, zeigt eine Studie der Stiftung Bertelsmann: so belegt der Landkreis Dachau derzeit im deutschlandweiten Vergleich den vierten Platz als „Bildungslandkreis". Die größte Herausforderung für den Landkreis sieht Christmann in dem enormen Siedlungsdruck der Landeshauptstadt München in den nächsten Jahrzehnten. Darauf muss sich der Landkreis einstellen und Lösungswege dafür finden. Auch wenn Christmann feststellte, dass die Gemeinde Erdweg sich in den letzten Jahrzehnten positiv entwickelte, stellte er klar, dass eine Ausweisung von neuen Gewerbeflächen zwingend notwendig sei, „um nicht in die Nehmerposition zu geraten."

Die Ortsvorsitzende und stellvertretende Landrätin Eva Rehm betrachtete in ihrem Vortrag die Chancen und Perspektiven der Gemeinde Erdweg. Sie stellte die Zukunft unter das Motto „Vom Ich zum Wir", denn nur gemeinsam sind wir stark und können etwas erreichen. Nur auf diese Weise, so Rehm, sei die Aufbruchstimmung der siebziger Jahre wieder erreichbar. Ein gutes Beispiel für dieses Verhalten sei auch die Initiative rund um das Wirtshaus am Erdweg, das derzeit ehrenamtlich saniert wird.

Bildunterschrift:

 

 

Feb
01
8:15 Uhr

Vorstand einstimmig bestätigt: Dr. Edgar Forster bleibt FW-Vorsitzender

Von Freie Wähler Dachau in Organisationen.DAH@lokaliz

Der neue alte Vorstand der FW Dachau: Von links Dorothea Leiß, Sebastian Leiß, Andreas Brüstle, Angelika Sombrutzki, Dr. Edgar Forster, Markus Erhorn und Claus Weber.FW lehnen Pläne der Bürgerinitiative ab

Die Freien Wähler Dachau (FW) haben auf ihrer Jahreshauptversammlung den Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. Damit bleibt der bisherige Fraktions- und Vereinsvorsitzende Dr. Edgar Forster für drei weitere Jahre Chef der FW. Zu seinem Stellvertreter wählten die anwesenden Mitglieder einstimmig Bürgermeister Claus Weber. Zum Kassier wurde Robert Gasteiger gewählt, Schriftführerin ist weiterhin Dorothea Leiß. Beisitzer im Vorstand sind Andreas Brüstle, Markus Erhorn, Sebastian Leiß und Angelika Sombrutzki.

FW-Vorsitzender Forster berichtete in seinem Rechenschaftsbericht über die Initiativen der FW und der Stadtratsarbeit. So habe die Wählergruppe sich für die Ausweisung von Positivstandorten für Windkraftanlagen eingesetzt und den Ankauf des Eberle-Glasbildzyklus initiiert. Forster betonte dabei, dass die FW besonderen Wert auf eine solide Finanzlage der Stadt legen. „Wir können nur ausgeben, was wir einnehmen", sagte Forster. Er hob hervor, dass die Gruppierung eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen anderen Stadtratsfraktionen anstrebe. Die FW-Mitgliederversammlung beschäftigte sich auch mit dem anstehenden Bürgerentscheid der Bürgerinitiative (BI) „Raum für Kinder". Die FW waren sich dabei einig, dass sie mit einer eigenen Initiative für die Planungen der Stadt werben will und das Anliegen der BI entschieden ablehnt. „Es geht um die beste Lösung für unsere Kinder – und die erreichen wir nur mit den städtischen Planungen", erklärte Edgar Forster. Bürgermeister Claus Weber sagte, dass die BI die Bürger gezielt mit falschen Informationen bezüglich der Größe der Freiflächen arbeite.

 

Jan
30
8:11 Uhr

IHK-Seminar für Jungunternehmer und Existenzgründer

Von Wirtschaftsförderung des Landratsamtes in Organisationen.DAH@lokaliz

Eine Firmengründung muss nach den Erfahrungen von Experten gut geplant und vorbereitet werden, um dem jungen Unternehmen den Bestand am Markt zu gewährleisten. Deshalb veranstalten die IHK für München und Oberbayern und das Landratsamt Dachau am Freitag, den 23. März 2012, ein Seminar für Jungunternehmer und Existenzgründer. Das Seminar dauert von 08.00 bis 16.00 Uhr und findet im kleinen Sitzungssaal des Land-ratsamtes statt. Die Teilnahme kostet 25,-- €.

Der Fachberater für Existenzgründung und Trainer der Industrie- und Handelskammer, Harald Hof, gibt Entscheidungshilfe in Form von vielen Sachinformationen und Fallbeispielen, um die Chancen und Risiken der Selbstständigkeit besser einschätzen zu können bzw. um künftige Fehler bei der Firmengründung zu vermeiden. Weiterführende Informationen und Anmeldung direkt bei der IHK-Akademie München, Tel. 089/5116-511 oder per E-Mail JLIB_HTML_CLOAKING . www.akademie.ihkmuenchen.de / Seminare / Existenzgründung / Ich mache mich selbst-ständig