Jan
30
7:57 Uhr

Polizeibericht

Von Dachauer Polizei in Lokalnachrichten.DAH@lokaliz

Einbruch in Kindergarten (Kleinberghofen)

Bislang unbekannte Täter sind im Zeitraum zwischen Freitag 17.00 Uhr und Samstag 16.00 Uhr in den St.-Martin-Kindergarten in Kleinberghofen eingebrochen.

Hierzu haben der oder die Täter zwei Fensterscheiben eingeworfen. Aus dem Büro wurde eine Geldkassette mit einem kleinen Bargeldbetrag entwendet.

Die Polizei Dachau bittet um Hinweise unter 08131-561-0.

Unfall im Kreisverkehr

Am Freitag gegen 16:20Uhr missachtete eine 18-jährige Schülerin aus Hebertshausen die Vorfahrt eines 40-jährigen Ingenieurs aus Hebertshausen im Kreisverkehr hinter Prittlbach. Sie fuhr, trotz Wartepflicht, in den Kreisverkehr ein. Der Hebertshausener konnte sein Fahrzeug nicht mehr zum Stillstand abbremsen und kollidierte im Kreisverkehr mit der Fahranfängerin, die erst seit 8 Tagen alleine fahren durfte. Auf die Fahranfängerin kommt jetzt ein Bußgeldverfahren zu. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10000,- Euro.

Verkehrsunfälle aufgrund Schneefall von Freitag auf Samstag

1) Schwabhausen

Ein 18-jähriger Erdweger rutschte in der Ortsmitte Schwabhausen in einen entgegenkommenden Reisebus, der von einem 54-jährigen Röhrmooser gesteuert wurde. Der Pkw musste abgeschleppt werden, während der Bus noch alleine in die Werkstatt gebracht werden konnte. Der junge Erdweger, der hier sehr viel Glück hatte, wurde von seinem herbeigerufenen Vater vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Am Opel des Verursachers einstand ein Sachschaden von ca. 4000,- Euro, am Bus ein Schaden von ca. 11.000 ,- Euro.

2) Rossbach

Am Ortsausgang Richtung Sittenbach kam es zu einem ungewollten Aufeinandertreffen eines 28-jährigen Speditionskaufmanns mit einem 64-jährigen Beamten. Der jüngere Indersdorfer rutschte mit seinem VW Golf in einer Rechtskurve geradeaus weiter und kollidierte mit dem VW Polo des Sittenbachers. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 1500,- Euro.

3) Welshofen

Auf der Staatsstraße 2054 wich ein 37-jähriger Landmaschinenmechaniker mit seinem Audi A 4 einem Räumfahrzeug aus. Gelenkt wurde dieses von einem 63-jährigen aus Erdweg, ursächlich war hier, dass das Räumfahrzeug dem Baden-Württemberger die Vorfahrt genommen hatte. Er kollidierte hier mit einem Begrenzungspfosten eines angrenzenden Feldes. Personen wurden nicht verletzt, jedoch entstand am Audi einen erheblichen Schaden in Höhe von ca. 5000,- Euro

4) Altomünster

Der folgenschwerste Verkehrsunfall ereignete sich in Altomünster, wo ein 48-jähriger Erdweger in seinem Ford, mit einem 53-jährigen aus dem Gemeindebereich Altomünster in einem Audi A6 frontal kollidierte. Glücklicherweise wurden beide Unfallbeteiligten nur leicht verletzt. Während der Unfallverursacher durch das BRK in das Dachauer Krankenhaus verbracht wurde, begab sich der Unfallgeschädigte selbst zum Arzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu kleineren Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Sachschaden beträgt ca. 15000,- Euro.

Aggressiver Autofahrer nötigt mehrmals Familie aus Olching.

Ein ca. 60-70 jähriger BMW-Fahrer aus Dingolfing hat am Samstag spätnachmittags eine Familie aus Olching auf der Fahrt von Olching nach Markt Indersdorf genötigt und gefährdet. Der ältere Mann fuhr an der Ampel von der A 8 auf die B 471 bei Rot ein und schnitt dabei die 31 jährige Fahrerin mit ihrer Familie aus Olching, die bei Grün die B 471 weiterfahren wollte. Diese machte den Fahrer auf sein Fehlverhalten mittels Lichthupe aufmerksam, was diesem anscheinend nicht gefiel. Er wartete an der Ausfahrt Günding auf die Frau und versuchte diese durch Ausbremsen zum Anhalten zu zwingen. Die Frau ließ sich jedoch nicht auf das Spiel ein und fuhr weiter nach Dachau. In Dachau ordnete sich der Mann an der Kreuzung Freisinger Straße und Ludwig-Dill-Straße auf die Rechtsabbiegerspur ein, während die Frau an der Ampel geradeaus fahren wollte. Bei Grün fuhr der Mann statt rechts, geradeaus und versuchte die Frau nach links in den Gegenverkehr abzudrängen. Nur durch eine Vollbremsung konnte die Frau einen Unfall verhindern. An der folgenden Kreuzung Augsburger Straße, wartete der BMW-Fahrer erneut auf die Familie und versuchte sie beim Abbiegen wieder nach links zu drängen, indem er von der Geradeausspur unvermittelt auf die Linksabbiegerspur wechselte. Die Frau ahnte das Fahrmanöver voraus und konnte rechtzeitig bremsen. Der Mann setzte anschließend seine Fahrt Richtung Schwabhausen fort. Zu Schaden ist niemand gekommen.

Passanten oder Verkehrsteilnehmer, die diesen Vorfall beobachten konnten, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Dachau zu melden. Tel.: 08131/561-0

 

Jan
26
7:31 Uhr

Polizeibericht

Von Dachauer Polizei in Lokalnachrichten.DAH@lokaliz

Nach Beziehungsstreit in die JVA (Dachau)

Weil er am Dienstagnachmittag mit seiner Freundin einen lautstarken Beziehungsstreit hatte und Anwohner deshalb die Polizei riefen, landete ein 19jähriger Mann, nach dem bereits mit Haftbefehl gefahndet wurde, letztendlich in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim. Gegen 15.45 Uhr riefen Anwohner die Polizei, da es in der Dachauer Wohnung sehr laut zu ging und deshalb zu befürchten war, dass es zu Tätlichkeiten kommen könnte. Eine Streifenbesatzung der PI Dachau konnte anschließend die Gemüter schnell beruhigen, ohne dass es zu Straftaten gekommen war. Bei der Überprüfung des 19jährigen wurde aber festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl besteht. Der Heranwachsende hatte früher in Dachau gewohnt, war zuletzt aber wohnsitzlos, bis er bei seiner Freundin unter kam. Wegen des bestehenden Haftbefehls hatte er sich nicht beim Einwohnermeldeamt angemeldet, weshalb bereits nach dem jungen Mann gefahndet wurde. Der 19jährige hatte bereits eine Vielzahl von Straftaten, quer durch das Strafgesetzbuch, angehäuft, weshalb ein Haftbefehl mit einer Gesamtstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten verhängt worden war. Auch der jetzige Einsatz blieb nicht ohne strafrechtliche Konsequenzen, denn in der Wohnung wurden Gebrauchsgegenstände zum Konsum von Amfetaminen sowie eine geringe Menge der landläufig als „Speed“ bezeichneten Droge aufgefunden. Durchaus möglich, dass sich der Aufenthalt in Stadelheim deshalb ein wenig verlängert. 

Glätteunfall (Hilgertshausen-Tandern)

Am Dienstag, gegen 07.45 Uhr, fuhr ein 21jähriger Mann aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit seinem Pkw VW auf der Staatsstraße 2050 von Junkenhofen in Richtung Hilgertshausen. Kurz vor Stadelham brach auf der winterglatten Fahrbahn in einer Rechtskurve das Heck des VW aus und touchierte die Fahrzeugfront eines entgegenkommenden Pkw Hyundai, den eine 52jährige Dachauerin steuerte. Durch den Aufprall verlor die Hyundai Fahrerin die Kontrolle über ihren Pkw und geriet nach rechts in den Straßengraben. Bei dem Verkehrsunfall zog sich die Frau leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in das Indersdorfer Krankenhaus verbracht. Der VW Fahrer überstand den Zusammenstoß unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden, der auf 6.000 € geschätzt wird.

Vorfahrt missachtet (Markt Indersdorf)

Am Dienstag, gegen 08.30 Uhr, wollte ein 50jähriger Olchinger mit seinem Pkw Ford von der Sonnenstraße in die übergeordnete Dachauer Straße (Staatsstraße 2050) einbiegen. Dabei übersah der Ford Fahrer den von links aus Richtung Ortsmitte auf der Vorfahrtsstraße herannahenden Pkw Renault, mit dem ein 43jähriger Mann aus der Gemeinde Schiltberg (Landkreis Aichach) unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei der Ford frontal in die rechte Fahrzeugseite des Renault krachte. Der Renault schleuderte daraufhin gegen die Begrenzungsmauer des Anwesens einer Kfz-Werkstatt,  wodurch die Mauer auf einer Länge von einem Meter komplett zerstört wurde. Durch umherfliegende Mauerteile wurden noch zwei auf dem Firmengelände befindliche Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. Während der Unfallverursacher den Zusammenstoß unverletzt überstand, zog sich der Renault Fahrer leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in das Indersdorfer Krankenhaus verbracht. Sein totalbeschädigter Pkw musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 6.500 € geschätzt.

Wieder Einbruch in Getränkemarkt (Röhrmoos)

Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit wurde in einen in der Reindlstraße befindlichen Getränkemarkt eingebrochen und Zigarettenpackungen verschiedener Marken entwendet. Der bislang unbekannte Täter brach dabei wiederum gewaltsam die Eingangstür auf und gelangte so in die Geschäftsräume. Die Tat ereignete sich in der Nacht von Montag auf Dienstag, während der Einbrecher mit der gleichen Masche bereits in der Nacht von 10. (Dienstag) auf 11. Januar (Mittwoch) zugeschlagen hatte. Hinweise nimmt die PI Dachau unter Tel. 08131/561-0 entgegen.

Anhänger gestohlen (Erdweg - Altstetten)

Aus einem frei zugänglichen Lagerplatz in Altstetten wurde ein offener Kipperanhänger der Marke Humbaur entwendet. Der Anhänger war gegen das Abhandenkommen nicht besonders gesichert. Der geschädigte 47jährige Maurermeister bemerkte den Diebstahl am Montagmittag. Die Tat kann bereits bis Dezember des vergangenen Jahres zurückliegen. Der Zeitwert des Anhängers wird auf 2.000 € geschätzt. Hinweise nimmt die PI Dachau unter Tel. 08131/561-0 entgegen.

Verkehrszeichen umgefahren (Dachau)

Ausgerechnet das Verkehrszeichen „Rechts vorbei" hat ein 56jähriger Germeringer bei einem verbotswidrigen Abbiegemanöver übersehen und deshalb umgefahren. Gegen 17.00 Uhr wollte der 56jährige mit seinem Pkw Opel trotz durchgezogener Linie und Verkehrszeichen „Geradeaus fahren" von der Sudetenlandstraße nach links in die Daimlerstraße abbiegen. Dabei übersah er in der Dunkelheit das ihm mit der Rückseite zugewandte und auf einer Verkehrsinsel befindliche Verkehrszeichen, wodurch dieses komplett umknickte. Nach der Unfallaufnahme konnte der Germeringer seine Fahrt fort setzen, diesmal aber „Rechts vorbei". Der Gesamtschaden an Pkw und Verkehrszeichen wird auf 1.000 € geschätzt.

Schulwegunfall (Dachau)

Auf dem Weg zur Schule ist am Montagmorgen eine 14jährige Schülerin von ihrem Fahrrad gefahren worden, überstand den Unfall aber glücklicherweise mit leichteren Blessuren. Die Schülerin war gegen 07.50 Uhr auf der Brucker Straße unterwegs und wollte die Augsburger Straße am Fußgängerweg bei Grünlicht überqueren. Eine 48jährige Frau aus der Gemeinde Schwabhausen fuhr mit ihrem Pkw Opel auf der Augsburger Straße und wollte nach links abbiegen, um dem weiteren Verlauf der Augsburger Straße zu folgen. Dabei übersah die Opel Fahrerin die querende Fahrradfahrerin und touchierte mit der Fahrzeugfront den Hinterreifen des Rades, wodurch die Schülerin die Balance verlor und stürzte. Die junge Fahrradfahrerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu, wurde von hinzukommenden Verkehrsteilnehmern erstversorgt und anschließend vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in das Dachauer Krankenhaus verbracht. Die Pkw Fahrerin stand sichtlich unter Schock, blieb aber ansonsten unversehrt. Der Sachschaden an Fahrrad und Pkw wird auf 120 € geschätzt.

Aus Kleinunfall wird Unfallflucht (Dachau)

Weil er am Montagnachmittag nach einer Spiegelkollision mit dem Unfallgegner wegen der Schuldfrage in Streit geriet und deshalb einfach von der Unfallstelle weg fuhr, hat sich ein 71jähriger Dachauer nun strafrechtlich wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort zu verantworten. Gegen 15.30 Uhr war der Rentner mit seinem Pkw Volvo auf der Würmstraße unterwegs, wobei ihm der Pkw Ford eines 56jährigen Röhrmoosers entgegenkam und sich die beiden Außenspiegel berührten. Beide Beteiligten hielten zunächst an, worauf sich ein Streit über die Schuldfrage entwickelte. Als der Ford Fahrer schließlich die Polizei rief, setzte sich der Rentner kurzerhand in seinen Pkw und fuhr davon. Anhand des Kennzeichens konnte der 71jährige Dachauer noch am selben Tag als verantwortlicher Fahrzeugführer ermittelt werden und war sich keiner Schuld bewusst, da sich der Unfallgegner doch das Kennzeichen habe notieren können und er sich doch mit seinem Namen vorgestellt habe. Dass dies natürlich nicht ausreicht, steht im Strafgesetzbuch niedergeschrieben, weshalb nun die Staatsanwaltschaft das Fehlverhalten strafrechtlich zu bewerten hat. Während der Spiegel des Ford nur noch an den Kabeln hing, zeigte sich der Spiegel des Volvo robuster und wies lediglich leichte Kratzer auf. Der Gesamtschaden wird auf 300 € geschätzt.

Sekundenschlaf endet gerade noch einmal glimpflich (Bergkirchen - Günding)

Unheimliches Glück hatte am Montagnachmittag eine 65jährige Freisingerin, die mit ihrem Pkw in Günding zum Telefonieren angehalten hatte und deren Pkw von einem Kastenwagen, dessen Fahrer kurz eingenickt war, nur touchiert wurde. Gegen 14.30 Uhr fuhr ein 44jähriger Feinkostverkäufer mit seinem Lkw Kastenwagen Renault auf der Staatsstraße 2339 von Dachau kommend in Richtung Feldgeding. Kurz vor dem Ortsausgang Günding schlief der Renault Fahrer kurz ein, geriet dabei auf die Gegenfahrbahn, wobei er ungebremst an dem stehenden Pkw Audi der 65jährigen Frau vorbei rauschte, dabei jedoch an der rechten Front entlang schrammte und anschließend weiter in den angrenzenden Acker fuhr, wo der Kastenwagen letztendlich stecken blieb. Die beiden Beteiligten überstanden die Streifkollision sichtlich schockiert aber glücklicherweise unverletzt. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf 2.300 € geschätzt. Dank dem tatkräftigen Schutzengel ist der Unfall gerade noch einmal glimpflich ausgegangen, denn nicht auszudenken, wie die Kollision geendet hätte, wenn der Renault frontal gegen den Audi geprallt wäre.

Versuchter Aufbruch eines Kastenwagen (Odelzhausen)

Ein noch unbekannter Täter versuchte einen im Gewerbegebiet in der Robert-Bosch-Straße geparkten Fiat Ducato aufzubrechen, schaffte es aber nicht das Türschloss zu überwinden. Der missglückte Aufbruchsversuch ereignete sich in der Zeit von 16. bis 23. Januar. Am Türschloss entstand Sachschaden an der manuellen Schließfunktion, der auf 200 € geschätzt wird. Hinweise nimmt die PI Dachau unter Tel. 08131/561-0 entgegen.

 

Jan
24
7:27 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 471

Von Dachauer Feuerwehr in Lokalnachrichten.DAH@lokaliz

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 471  Am Morgen des 23. Januar 2012 ereignete sich auf der Bundesstraße 471 zwischen den Anschlussstellen Dachau-Mitte und Karlsfeld ein folgenschwerer Unfall. Etwa um 08:00 Uhr geriet ein Pkw-Fahrer aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen. Der Fahrer des Lastwagens bremste stark und versuchte noch dem Pkw auszuweichen, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Das Auto wurde über die Fahrbahn geschleudert und blieb in der Böschung liegen. Der Lkw rutschte ebenfalls mit der Zugmaschine in den Straßengraben, dadurch wurde der Tank beschädigt und größere Mengen Diesel liefen ins Erdreich. Der Fahrer des Pkw wurde noch vor Eintreffen der Feuerwehr vom Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit und medizinisch versorgt. Mit schwersten Verletzungen wurde er in eine Klinik transportiert. Der Lkw-Fahrer wurde nicht verletzt, jedoch von Mitgliedern der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene (PSNV-B) betreut.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 471  Für diesen Einsatz waren die Feuerwehren aus Dachau und Karlsfeld alarmiert worden. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab und sorgten für die Totalsparrung der B 471 in diesem Streckenabschnitt.

Um 12 Uhr übernahmen Kräfte des THW diese Arbeit. Sie waren zwischenzeitlich zum ausbaggern des verunreinigten Erdreiches alarmiert worden. Die Fahrbahnreinigung wird durch ein Spezialunternehmen durchgeführt.

 

Jan
24
8:25 Uhr

Polizeibericht

Von Dachauer Polizei in Lokalnachrichten.DAH@lokaliz

Tödlicher Verkehrsunfall (Karlsfeld)

Am Montag, gegen 07.45 Uhr, fuhr ein 48jähriger Münchner mit seinem Pkw Suzuki auf der Bundesstraße 471 von Oberschleißheim kommend in Richtung Fürstenfeldbruck. Kurz nach der Ausfahrt Karlsfeld geriet der Münchner aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, worauf es zum Frontalzusammenstoß mit einer entgegenkommenden Sattelzugmaschine kam, die ein 54jähriger Berufskraftfahrer in Richtung Oberschleißheim steuerte. Der Pkw geriet dabei unter die Fahrzeugfront des Sattelzuges, wobei der Aufprall so stark war, dass sich der Sattelzug um 180 Grad drehte und entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung am rechten Fahrbahnrand zum Stillstand kam. Der Suzuki Fahrer konnte von eintreffenden Ersthelfern aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden und wurde anschließend unter laufender Reanimation vom Rettungsdienst in das Dachauer Krankenhaus verbracht, wo er letztendlich seinen schweren Verletzungen erlag. Der Berufskraftfahrer erlitt einen Schock, überstand den Verkehrsunfall jedoch ansonsten unversehrt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf 60.000 € beläuft. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde nach Rücksprache mit der sachleitenden Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen. Da der Sattelzug bei dem Unfall ca. 200 Liter Diesel verlor, wurde das Landratsamt Dachau verständigt und veranlasste, dass das verunreinigte Erdreich abgetragen wurde. Aus diesem Grunde musste auch die Vollsperrung der Bundesstraße bis in die späten Nachmittagsstunden aufrecht erhalten werden. An den umfangreichen Absperr- Umleitungs- und Bergungsmaßnahmen waren die Feuerwehr und Straßenmeisterei aus Dachau sowie Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerk beteiligt. Zur Reinigung der Fahrbahnoberfläche musste eine Spezialfirma angefordert werden.

Unfallflucht (Dachau)

Am Freitag wurde im Zeitraum 20.15 bis 22.15 Uhr ein auf dem Parkplatz vor der Sporthalle an der Jahnstraße geparkter Pkw Fiat Punto angefahren und dabei im linken Frontbereich erheblich beschädigt. Der Sachschaden wird auf 3.500 € geschätzt. Hinweise zum bislang unbekannten Unfallverursacher nimmt die PI Dachau unter Te. 08131/561-0 entgegen.

Unfallflucht (Weichs)

Am Samstag, gegen 18.00 Uhr, stellte eine 21jährige Auszubildende ihren Pkw Smart ordnungsgemäß in der Schulstraße ab. Als sie am nächsten Tag, gegen 13.00 Uhr, mit ihrem Auto wegfahren wollte, stellte sie einen frischen Unfallschaden an der vorderen linken Fahrzeugseite fest. Der bislang unbekannte Unfallverursacher hat den Unfall nicht gemeldet und auch keine Nachricht hinterlassen. Der Sachschaden wird auf 500 € geschätzt. Hinweise nimmt die PI Dachau unter Te. 08131/561-0 entgegen.

Betrunkene Frau löst Einsatz aus (nordwestlicher Landkreis)

Eine 36jährige Frau aus einer Gemeinde im nordwestlichen Landkreis hat mit unwahren Angaben am Samstagabend einen Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr ausgelöst und muss sich nun deshalb strafrechtlich wegen Missbrauch von Notrufen verantworten. Gegen 19.45 Uhr teilte die Frau bei der Rettungsleitstelle per Notruf mit, dass sich ihr Mann nach einem Streit mit einem Messer am Bauch verletzt hat. Neben dem Rettungsdienst machten sich auch zwei Streifenbesatzungen auf den Weg in den Nordwesten des Dachauer Landkreises. Am Einsatzort angekommen öffnete jedoch niemand mehr, was die Feuerwehr auf den Plan rief, um die Tür zu öffnen. Im Haus wurde dann die Mitteilerin angetroffen, die sichtlich alkoholisiert und verwirrt war. Auf Befragung äußerte die 36jährige anschließend nur lapidar, dass sie sich die Geschichte lediglich ausgedacht hätte. Wegen der Alkoholbeeinflussung wurde schließlich ein Vortest am Alkomaten durchgeführt, dessen Ergebnis die Einsatzkräfte fast schockierte, denn das Testgerät zeigte eine Atemalkoholkonzentration von etwas mehr als 4,3 ‰ an. Die alkoholkranke Frau konnte natürlich nicht sich selbst überlassen werden und wurde deshalb vom Rettungsdienst in das Aichacher Krankenhaus verbracht. Der Ehemann wurde übrigens wohlbehalten in einer Gaststätte ausfindig gemacht. Seine Wochenendlaune ließ sich der bereits getrennt lebende Mann aber nicht vermiesen und brach deshalb wegen dem Vorfall seinen Gaststättenbesuch auch nicht ab.

Obstbäume abgesägt (Bergkirchen – Eisolzried)

Ein noch unbekannter Täter hat am vergangenen Wochenende in der Zeit von Freitag, 13.00 Uhr, bis Sonntag, 14.00 Uhr, 15 Obstbäume, die auf dem Gelände einer Eisolzrieder Freizeitanlage angepflanzt waren, umgesägt und dadurch einen Sachschaden von ca. 5.000 € verursacht. Die Bäume waren auf dem Grundstück seit 20 Jahren gepflanzt. Bereits vor vier Jahren waren dem Geschädigten mehrere Fichtenbäume abgeschnitten worden. Das Grundstück befindet sich westlich der Bundesautobahn A 8 in der nähe von Palsweismoos. Der Grundstücksbesitzer ist bereit für Zeugenhinweise eine Belohnung zu bezahlen. Hinweise nimmt die PI Dachau unter Tel. 08131/561-0 entgegen.

Verhängnisvolles Ausweichmanöver (Pfaffenhofen an der Glonn)

Am Samstag, gegen 22.20 Uhr, fuhr ein 25jähriger Münchner mit seinem Pkw Ford auf der Staatsstraße 2052 von Egenburg kommend in Richtung Ried. Im folgenden Waldstück wich der Ford Fahrer kurz vor der Landkreisgrenze einem die Fahrbahn querendem Wildtier aus, geriet dabei auf das rechte Bankett und schleuderte anschließend nach rechts von der Fahrbahn, wobei der Pkw noch leicht gegen einen Baum prallte. Der 25jährige überstand den Unfall glücklicherweise unverletzt, der Pkw war aber so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der Sachschaden wird auf 5.000 € geschätzt. Zu einer Kollision mit dem querenden Wildtier, dass der Münchner in der Dunkelheit nicht erkennen konnte, war es nicht gekommen.

 

Jan
23
5:23 Uhr

Kreis- und Schulausschuss einstimmig für Realschule in Odelzhausen in Form eines Kooperationsmodells mit der Mittelschule

Von Martin Güll, MdL in Lokalnachrichten.DAH@lokaliz

Güll: Zweitbeste Lösung, aber nur, wenn Mittelschüler nicht auf der Strecke bleiben

Odelzhausen – Die Weichen sind gestellt: Odelzhausen soll eine zweizügige Realschule neben der Mittelschule ab Herbst bekommen. „Jede Verbesserung des Schulangebots für die Schüler ist selbstverständlich zu begrüßen", kommentiert der Dachauer Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag, Martin Güll den einstimmigen Beschluss des Kreis- und Schulausschusses. „Ich erinnere allerdings daran, dass dieser Beschluss nur dann Realität werden kann, wenn die Richtlinien für diese Kooperationsmodelle auch eingehalten werden. Von einem pädagogischen Konzept für diese Kooperation war heute nicht die Rede, wie überhaupt mehr von Verwaltungsnotwendigkeit und Wirtschaftlichkeit und weniger von den Bedürfnissen der Kinder die Rede war", stellte der ehemalige Schulleiter fest. Demnach soll ein Kooperationsmodell zwischen Mittelschule und Realschule vor allem auf die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen den Schularten gerichtet sein. Dazu gehöre insbesondere die konkret dargelegte Bereitschaft von Kooperationspartnern beider Seiten, an den jeweiligen Schulen das unter Beachtung der Ziele und Eckpunkte der Bekanntmachungen des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 13. März 2009 und 25. Juni 2009 ausgefüllte und vorgelegte pädagogische Kooperationskonzept miteinander zu tragen und umzusetzen. „Für Schüler, die die Realschule besuchen werden, liegen die Vorteile klar auf der Hand. Sie haben jetzt die wohnortnahe Chance auf einen Realschulabschluss. Worin liegen die Vorteile für die Mittelschüler, wenn man schon jetzt davon ausgeht, dass über kurz oder lang sie nach Bergkirchen ausgelagert werden sollen. Ich erwarte jetzt sowohl von der Schulleitung der Mittelschule als auch von den Verantwortlichen des Schulverbands ein klares Bekenntnis für die Interessen der Mittelschüler", fordert Martin Güll. Bestandteil eines Kooperationsmodells ist die Zweizügigkeit beider Schularten. Wenn schon die Mittelschülerzahlen zurückgehen werden, dann muss wenigstens für alle Mittelschüler garantiert sein, dass sie in ihrer Heimatschule bleiben können. „Das muss vertraglich geregelt werden", so der SPD-Bildungsexperte. Spannend wird in jedem Fall, welche Lösung für den bestens funktionierenden Ganztagszweig in der Mittelschule gefunden wird. „Auch dafür ist eine Konzeption notwendig."

Vollkommen unrichtig sei allerdings die im Kreis- und Schulausschuss geäußerte Darstellung, dieses Kooperationsmodell sei neuerdings erst möglich geworden und man habe deshalb als Landkreisverwaltung nicht früher Vorschläge machen können. „Die Basis dieses Beschlusses ist seit März 2009 in Kraft. Kein Punkt und Komma wurde an dieser Verordnung geändert. Ich bleibe dabei: Die auch von einer Elterninitiative geforderte Gemeinschaftsschule ist die bessere Lösung, weil sie die Kinder in den Mittelpunkt stellt und für alle die bessere Lösung gewesen wäre", stellt Martin Güll klar. „Ohne meine konkreten Vorschläge für eine Gemeinschaftsschule und ohne das enorme Engagement der Eltern vor Ort wäre dies alles so nicht gekommen. Wichtig ist aber nur, dass es den Kindern besser geht."