Mai
02

Lebensmittel: Wie Monsanto heimlich die EU unterwandert

Monsanto sitzt in Brüssel immer am Tisch-Zahlreiche wichtige Entscheider kommen vom Saatgut-Konzern Foto Noticias Masverde

Geht es nach dem Wunsch von Monsanto & Co., ist die Zukunft der Ernährung alternativlos.

Denn Monsanto handelt ganz nach der Maxime...

"Kontrolliere die Nahrung, und Du kontrollierst die Menschen!"

Kann man mal drüber nachdenken...

 

via campact.de und via deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Zum Bild: >>Monsanto sitzt in Brüssel immer am Tisch: Zahlreiche wichtige Entscheider kommen vom Saatgut-Konzern. (Foto: DWN / Noticias Masverde)<<

 

via Campact.de

>>Schon 150.000 Menschen haben unseren Appell gegen die Pläne der EU-Kommission für eine neue Saatgut-Verordnung unterzeichnet. Sie würde für viele alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten das Aus bedeuten, die heute noch unseren Speiseplan bereichern. Es dürfte nur noch Saat- und Pflanzgut von Sorten in den Handel, die Industrienormen entsprechen - so wie es Agrarkonzerne wie Monsanto, Syngenta und BASF herstellen.

Schon kommenden Montag entscheidet die EU-Kommission. Noch haben wir Chancen, die Saatgut-Verordnung zu stoppen: Angesichts der Legitimationskrise der EU kann es sich die Kommission nicht leisten, über die Köpfe der Europäerinnen und Europäer hinweg zu entscheiden. Mit einem starken Appell wollen wir deutlich machen, wie massiv die Ablehnung der Verordnung in Deutschland ist. Und auch in anderen Ländern wächst der Protest. Bis Montag wollen wir mindestens 200.000 Unterschriften sammeln.<<

 

via deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

>>Der Widerstand der Bürger Europas gegen die geplante Saatgut-Verordnung der EU ist massiv und hat die EU sichtlich überrascht. Umweltschützer und Vertreter kleinbäuerlicher Strukturen versuchen, zu verhindern, dass künftig jeder Einsatz von Sorten für Obst und Gemüse in Europa einer Regulierung durch Brüssel unterliegt.

Was die Europäer essen, dürfte in Zukunft entscheidend vom Saatgut-Konzern Monsanto bestimmt werden. In Brüssel hat sich Monsanto bereits tief in den EU-Strukturen festgesetzt. Das Unternehmen entsendet gemeinsam mit anderen Industrie-Vertretern hochrangige Mitarbeiter in die EU-Gremien, und erstellt die wissenschaftlichen Studien für neue Getreide-Sorten gleich selbst. Den Bürgern bleiben die Vorgänge verborgen – bis es womöglich zu spät ist.

Die EU-Kommission wird kommende Woche eine entsprechende Verordnung präsentieren und versucht im Vorfeld, die Wogen zu glätten.

Doch tatsächlich kann nach Informationen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten keine Entwarnung gegeben werden. Vor allem Kleingärntner müssen fürchten, dass sie vollends dem wirtschaftlichen Diktat einiger weniger Großkonzerne unterworfen werden. Wenn es sich für den Handel wegen erheblicher administrativer Hürden und zusätzlichen Kosten mittelfristig unattraktiv wird, noch andere Sorte als jene von den großen Playern vertriebene zu verkaufen, dann ist die Artenvielfalt in der Ernährung in Europa weiter bedroht. Schon heute sind etwa 90 Prozent der Arten, die es im Saatgut noch vor hundert Jahren gab, ausgerottet. ...<<

"Rund 90% der GenTec-Patente für die "neuen Nahrungsmittel" liegen bei Monsanto." (Anmerk. d. Red. / wir berichteten bereits, ebenfalls via DWN)

Dann sind am Ende auch die Privatpersonen betroffen: Wenn die EU nun behauptet, dass Privatleute anbauen können, was sie wollen, ist das wohlfeil: Wenn man nur die von einem Oligopol verkauften Sorten erwerben kann, hat die Vielfalt zwangsläufig ein Ende.

Denn Vereinheitlichung entsteht nur teilweise durch Regeln. Sie vollzieht sich zu einem viel stärkeren Maß durch wirtschaftlichen Druck.

Der bereits seit längerem vorliegende inoffizielle Entwurf wird am 6.Mai ohne große Änderungen als endgültiger Gesetzesentwurf eingebracht werden, erfuhren die DWN aus der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. ... <<

 

Hier geht es zur Quelle und dem vollständigem Bericht:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/01/lebensmittel-wie-monsanto-heimlich-die-eu-unterwandert/

 

Hier findest Du eine weitere Mitmach-Aktion gegen diese "Lebensmittel-Mafia", in München und bislang auch in Berlin.

 

"Nicht wegschauen... - Bitte/Danke!"

Meint Die LokalIZ.de - DEINE BürgerZeitung

 

Geschrieben von Jörg Brüggemann. Veröffentlicht in Nachrichten