Mär
16
8:34 Uhr

TU München genießt international hervorragenden Ruf

Von TU München in Panorama.Bayern@lokaliz

Nach dem heute veröffentlichten neuen „World Reputation Ranking" des Magazins „Times Higher Education (THE)" ist die TU München (TUM) die renommierteste Technische Universität Deutschlands. Im europäischen Vergleich erreicht sie unter den TUs den vierten Rang.

In dem Ranking stuft das THE die Universitäten nach ihrer internationalen Reputation in Forschung und Lehre ein. Dazu wurden mehr als 17.000 erfahrene Akademiker weltweit nach den angesehensten Hochschulen in ihrer Disziplin befragt. Die TUM bestätigt ihre bisherige Platzierung aus dem vergangenen Jahr und kommt bei den deutschen Universitäten nach der LMU München auf Platz 2. Unter den Technischen Universitäten Europas werden nur das Imperial College London, die ETH Zürich und die Delft University of Technology besser bewertet.

Das „World Reputation Ranking" listet die 100 renommiertesten Hochschulen. „Die in der Rangliste aufgeführten Institutionen sind Teil einer exklusiven weltweiten Elite von außergewöhnlich starken universitären Marken", sagt Herausgeber Phil Baty. Das Ranking beruht auf einer gesonderten Auswertung des großen „THE World University Ranking" vom Oktober 2011.

Im vergangenen Monat war die Stadt München beim Ranking „QS Best Student Cities 2012" auf Platz 13 der besten Städte zum Studieren gewählt worden. Hier wurden neben der Qualität der Universitäten unter anderem auch die Internationalität der Studierenden, die Lebensqualität und das Ansehen der Absolventen bei Unternehmen einbezogen.

Feb
09
9:03 Uhr

Umfrage zum Valentinstag: Tag der Liebenden mit hohem Frust-Potential

Von eDarling in Panorama.Deutschland@lokaliz

Der Valentinstag steht vor der Tür und wird nicht nur in der Werbung ein bestimmendes Thema sein. Dass den Singles vor diesem symbolträchtigen Tag graut, scheint nachvollziehbar. Aber auch Paare leiden offenbar unter dem Medien-Diktat. Die Erwartungen sind groß und vor allem Frauen erleben den Tag der Liebenden als Enttäuschung. Die Männer werden dem Druck also nicht gerecht, nehmen ihn aber selber auch ganz anders wahr.

Die mediale Präsenz des Valentinstags nimmt rechtzeitig zum 14. Februar wieder zu. Vor allem die Werbung greift das Thema auf, um ihre Produkte als ideale Geschenke ins Bewusstsein zu rücken. Dies erhöht den Erwartungsdruck bei den Paaren, macht den Tag aber auch für Singles zum Graus. Die Online-Partnervermittlung eDarling hat 361 seiner Mitglieder befragt, wie sie sich am Valentinstag als Single fühlen und wie sie ihn in der Beziehung erlebt haben. Bei einem Großteil stößt der Valentinstag dabei auf Ablehnung.

Am 14. Februar sind die Restaurants stets voll mit glücklichen Paaren, die sich beim Candlelight-Dinner anstrahlen. Aus den Kinos kommen sie Arm in Arm und in der Straßenbahn hält jeder zweite Fahrgast eine Rose in den Händen. Dazu rühren Industrie und Handel noch die Werbetrommel. Kein Wunder also, dass sich unter den Singles 35% der Männer und sogar 42% der Frauen am Valentinstag einsamer fühlen als sonst.

Grafik vergangene Valentinstage Dabei sollten die Singles sich hier nicht einschüchtern lassen, denn der Schein trügt. Schaut man hinter die Kulissen, ist der Valentinstag auch bei den Paaren weit von einem Glückstag entfernt. Hier sind es wohl vor allem die Männer, die sich Gedanken machen sollten. Denn bei der Frage, wie die Valentinstage in einer Beziehung erlebt wurden, haben 59% der Frauen keine positiven Erinnerungen. Für sie war es entweder ein Tag wie jeder andere, sie wurden enttäuscht oder sie haben ihn sogar als Katastrophe erlebt. Die Wahrnehmung der Männer verhält sich hierzu völlig konträr. So haben 66% die Valentinstage als sehr schön oder zumindest nett in Erinnerung behalten.

Leiden die Männer am 14. Februar etwa jedes Jahr unter Selbstüberschätzung? Oder erwarten die Frauen vielleicht einfach zu viel von ihren Partnern? Dr. Wiebke Neberich, Psychologin bei eDarling, klärt den Sachverhalt auf: ,,Gerade am Valentinstag stecken die Menschen, die in einer Beziehung sind, ihre Erwartungen besonders hoch. Die Wahrscheinlichkeit ist dann groß, dass man enttäuscht wird. Negative Gefühle sind somit eigentlich vorprogrammiert." Am Valentinstag Beziehungspunkte zu sammeln scheint also ein schwieriges Unterfangen. Einfach ist es hingegen zu loosen.

Anders sieht die Situation für Singles aus. Bei einem ersten Date sind die Erwartungen in der Regel nicht so hoch - hier ist es viel einfacher, ein romantisches Valentinstag-Date zu gestalten. Das wird meistens gar nicht erkannt! Zudem, das zeigen weitere Ergebnisse der Umfrage, wünschen sich 42% der Männer und sogar 52% der Frauen am Valentinstag ohnehin ein Date. ,,Daher ein Tipp an alle Singles: Verabreden Sie sich zu einem Date. Im Vergleich zu Paaren haben Sie mehr zu gewinnen als zu verlieren!" So der Appell von Dr. Neberich.

Detaillierte Informationen zur Studie finden Sie auch in unserem Ratgeber-Artikel.

Über eDarling:
eDarling wendet sich an Singles, die nach einer langfristigen Beziehung suchen. Das Vermittlungsprinzip ("Matching") basiert auf einem tiefgehenden wissenschaftlichen Persönlichkeitstest. Dieser ist mit über 280 Fragen mit Abstand der umfassendste Test am Markt. So gewährleistet eDarling neben handgeprüften Profilen und der ausschließlichen Vermittlung von aktiven Nutzern eine hohe Kontaktqualität. Der in Europa einzigartige Service des geführten, mehrstufigen Kennenlern-Prozesses verbessert das Nutzungserlebnis. eDarling setzt am Markt neue Qualitätsstandards für Nutzungserlebnis, Matching, Service und Sicherheit. Dies belegen TÜV Zertifizierung für Sicherheit sowie Auszeichnungen als Testsieger bei Computer Bild (8/2010). eDarling ist bereits in zwölf Ländern vertreten und mit fast zehn Millionen Mitgliedern die am schnellsten wachsende Online-Partnervermittlung Europas. eDarling wird vom Berliner Unternehmen Affinitas GmbH betrieben und bietet den Service seit Mai 2009 an.

 

Feb
08
8:24 Uhr

Top 10: Die beliebtesten Valentinstagsgeschenke der Deutschen

Von preisvergleich.de in Panorama.Deutschland@lokaliz

Schmuck und romantische Filme sehr gefragt / Kitsch in Herzform nicht aus der Mode

Jedes Jahr am 14. Februar wird in vielen Ländern der Valentinstag gefeiert. Es ist das Fest der Verliebten, an welchem dem Partner gerne kleine Aufmerksamkeiten überreicht werden. Das Produktvergleichsportal www.preisvergleich.de (2,7 Mio. Nutzer im Monat) hat einmal genau geschaut: Was sind neben dem Klassiker Blumenstrauß die Top 10 der beliebtesten Valentinstag-Präsente? Um diese Frage zu beantworten, wertete das bekannte Preisvergleichsportal drei Millionen Suchanfragen aus den letzten zwei Wochen aus. Berücksichtigt wurden Produkte aus dem Preissegment von 5 € bis 200 €, die in diesem Zeitraum mindestens 25% mehr Suchanfragevolumen aufwiesen. Auf Grund von Erfahrungswerten sind das in der Regel die Produkte, die zum Valentinstag verschenkt werden.

Das Ergebnis: Besonders gern schenkt man in diesem Jahr Schmuck (Platz eins). Vor allem kleine Anhänger für Ketten und Armbänder unter anderem von Beads & Charms oder Pandora sind bei Frauen derzeit ganz groß in Mode. Direkt dahinter auf Platz zwei finden sich romantische Filme auf Blu-ray oder DVD. Für den heimischen Kuschel-Videoabend absolut angesagt: „Freunde mit gewissen Vorzügen" mit Frauenschwarm Justin Timberlake in der Hauptrolle. Abgerundet wird die Top drei durch die bekannten Sheepworld-Produkte: Decken, Kuscheltiere und Grußkarten mit den drolligen Schafmotiven und frechen Sprüchen wie „Ohne dich ist alles doof".

Auf Platz vier unter den beliebtesten Valentinstagsgeschenken 2012: Ein edles Parfüm für die Liebste oder den Liebsten. Zum Beispiel der Damenduft von Lacoste „Love of Pink" oder der Herrenduft von Jean Paul Gaultier „La Male". Damit der gemeinsame Guten-Morgen-Kaffee nicht zum Schlechten-Morgen-Kaffee wird: Geschirr-Sets wie die Barista Latte Macchiato Gläser für Zwei von WMF (Platz fünf) sind im Trend. Platz 6: Wellness-Artikel für Verliebte. Sehr beliebt sind Massageöle mit den passenden Massagehandschuhen. Ebenfalls sehr gern gönnt man sich in diesem Jahr romantische Wellness-Kurzreisen (Platz sieben). Einfach mal für ein Wochenende dem Alltag entfliehen und in trauter Zweisamkeit die Seele baumeln lassen. Die ganz Verspielten unter den Verliebten schenken sich sogenannte Love-Reminder (Platz acht). Das sind kleine Figuren oder liebevoll gestaltete Magnete mit besonderen Motiven, die aneinander erinnern sollen. Zudem haben es unter die Top 10 der beliebtesten Geschenke zum Valentinstag 2012 Digitalkameras in den knalligsten Farben (Platz 9) und diverse, meist kitschige Herzprodukte (Platz 10), geschafft.

Hier noch einmal kurz zusammen gefasst die Top 10 der beliebtesten Valentinstagsgeschenke:

1. Schmuck (kleine Anhänger für Ketten und Armbänder)
2. Romantische Filme auf Blu-ray oder DVD
3. Sheepworld-Produkte
4. Parfüm
5. Geschirr 2er-Sets
6. Wellness-Artikel für Verliebte
7. Wellness-Kurzreisen
8. Love-Reminder
9. Digitalkameras in knalligen Farben
10. Geschenke in Herzform (Süßigkeiten, Backformen, Bilderrahmen)

Übrigens: Für alle Hobbydichter gibt es auf der Facebook-Fanpage von preisvergleich.de bis 14. Februar tolle Valentinstag-Überraschungen für das schönste Liebesgedicht auf der Pinnwand zu gewinnen (facebook.com/preisvergleich.de).

Über preisvergleich.de

Das Verbraucherportal preisvergleich.de (2,73 Mio. Nutzer im Monat, AGOF internet facts Oktober 2011) ist der persönliche Einkaufsberater im Internet, bei dem sich Verbraucher über Preise und Leistungen von Produkten informieren und austauschen können. Das Portal bietet eine schnelle, objektive und übersichtliche Orientierung in der grenzenlosen Angebotsvielfalt des Internets.

 

Feb
01
7:53 Uhr

Umfrage zu Hundebesitz und Flirten: Gassi gehen als Brautschau

Von eDarling.de in Panorama.Bayern@lokaliz

Ein alltägliches Bild in der Stadt: Beim Gassi gehen treffen Hundebesitzer auf andere mit Vierbeiner und kommen ins Gespräch. Nur ein Austausch von Erfahrungen oder kann sich hieraus mehr entwickeln? eDarling und Betreut.de haben ihre Mitglieder gefragt und festgestellt: Der Hund ist ein echter Flirtfaktor. Beste Chancen also für einen romantischen Frühling, denn im Schnitt hat jeder dritte Haushalt einen Hund.

Die Online-Partnervermittlung eDarling und das Vermittlungsportal für familiennahe Dienste Betreut.de haben 1.290 ihrer Mitglieder befragt, welche Rolle Hunde im Leben von Singles und in Beziehungen spielen. Und der beste Freund des Menschen hat sich dabei vor allem als erstklassiger Flirtfaktor herausgestellt. Die Schritte vom Smalltalk zum Flirt sind mit Hund an der Seite wesentlich leichter zu überwinden als ohne.
Die große Mehrheit der Befragten bestätigen, dass ein Hund die Kontaktaufnahme immer erleichtert. Unter den Teilnehmern mit Hund waren dies sogar 83 %. Der Hund liefert einen unverfänglichen Einstieg ins Gespräch. Fragen werden gestellt, Erfahrungen ausgetauscht, Komplimente - natürlich nur den Hund betreffend - gemacht und schnell ist eine persönliche Ebene hergestellt. Auch Jonas (34), der mit seiner Dogge am liebsten im Grunewald unterwegs ist, macht diese Erfahrung regelmäßig: ,, Das Eis bricht mit Hund einfach schneller. Der liefert Gesprächsstoff und man weiß, dass hier Gemeinsamkeiten bestehen."

Aber auch bei den Befragten ohne Hund glauben immerhin noch 75 %, dass eine Avance leichter fällt, wenn ein Hund im Spiel ist. Singles müssen sich also nicht zwangsläufig einen Hund anschaffen. Es genügt, Hundeliebhaber zu sein. Schwieriger wird es allerdings für jene, die nichts mit den Vierbeinern am Hut haben.

Es gibt aber noch mehr gute Nachrichten für Hundebesitzer. Bei der Frage nach den Eigenschaften von Herrchen und Frauchen ergibt sich ein äußerst positives Bild. 82 % der Teilnehmer mit Hund und 72 % der Teilnehmer ohne Hund schätzen diese als aktive Menschen ein. 65 % bzw. 55 % beschreiben Hundehalter als gesellige Menschen. Und rund ein Drittel betont ihre Durchsetzungsfähigkeit. Negative Eigenschaften werden den Hundebesitzern nur von weniger als 7% der Befragten zugeschrieben. Der Prototyp des Hundebesitzers ist bei den meisten Menschen also positiv besetzt.

Steffen Zoller von Betreut.de weiß: ,,Wer flirten möchte, sollte öfter mal einen Park aufsuchen. Vielleicht sogar mit ein paar Leckerlies in der Tasche. Der erste unverfängliche Kontakt kann schnell hergestellt werden, das ist der ideale Einstieg in einen Flirt." Und der Rat lautet: Bei Sympathie ansprechen, man hat nichts zu verlieren. Denn schließlich gilt auch in der Liebe immer noch, wer etwas erreichen will, der muss auch was riskieren.

Jan
30
8:08 Uhr

Die Gelbe Tonne – was gehört hinein?

Von Landratsamt Dachau in Ratgeber.DAH@lokaliz

In die Gelbe Tonne gehören alle Verkaufsverpackungen aus Kunststoff (z.B. Joghurtbecher, Spülmittelflaschen, Plastiktuben, Folien, Styropor etc.), Metall (Alufolien, Dosen) und Verbund-materialien (Getränkekartons, Vakuumverpackungen etc.). Auch Verkaufsverpackungen ohne den grünen Punkt dürfen eingeworfen werden.

Die Verpackungen müssen restentleert sein, ein Ausspülen ist nicht notwendig. Das Material wird in Sortieranlagen nach den einzelnen Fraktionen getrennt und in Fachfirmen wiederverwer-tet.

Verpackungen aus Glas, Karton oder Papier gehören nicht in die Gelbe Tonne. Diese Wertstoffe können über Container auf den Recyclinghöfen oder den Wertstoffinseln entsorgt werden.

Gebrauchsgegenstände wie z.B. Kunststoffschüsseln, Plastikspielzeug oder Videokassetten gehören in die Restmülltonne. Eine Trennliste für die Gelbe Tonne ist bei der Abfallberatung unter 08131 741469 kostenlos erhältlich.

 

Jan
26
7:33 Uhr

Livegang der Ratgeber Community : Akiroga

Von Akiroga in Panorama.Deutschland@lokaliz

Hilfreiche Antworten auf internationaler Ebene - Neues vom sozialen Web: Akiroga ist live!

Akiroga, aus dem lateinischen "Qui rogat, non errat", "Eine Frage zu stellen ist niemals verkehrt", ist eine internationale und kostenlose Ratgeber Community. Die Webseite gibt es in 8 Sprachen (Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Mandarin, arabisch, Portugiesisch).

Akiroga ist eine Community, wo Menschen ihr Wissen austauschen können. Jeder Nutzer kann nach einem Rat fragen und selbst auch anderen Ratsuchenden helfen. Jedermann, kann bei den momentan 30 Kategorien mitmischen. Haben Sie eine Frage in Rechtwissenschaft, in Erziehung, über Ferienorte, Produkte und einfach über das Leben, oder möchten Sie nur Ihre Lebenserfahrung teilen? Auf Akiroga finden Sie bestimmt eine Antwort und können ein anderes Mitglied schlauer machen.

Mitmachen ist ganz einfach: Kategorie aussuchen, Fragen stellen oder auf ein Frage antworten. Beiträge können Anonym geleistet werden. Es wird auch die Möglichkeit geboten, sich über Facebook, Twitter, Yahoo, OpenID oder Flickr anzumelden. Die Nutzer suchen sich ein Pseudonym aus. Die personenbezogenen Daten werden aber nicht angezeigt.

Eine BETA-Version ist schon seit mehrenden Monaten live. Zuerst in Französisch und dann sind andere Sprachen gefolgt. Der Erfolg war nicht zu vermeiden. 8000 Fragen, 1100 Antworten und 6400 Nutzer zählt die Akiroga Community schon.

Diskrete aber effiziente Moderatoren überwachen das ganze Geschehen, um Spam und Kommentare, die nicht der Netiquette entsprechen, zu löschen.

Neue Projekte sind schon in den Startlöchern. Z.B. wird an einem Belohnsystem gearbeitet. Nutzer die fleißig mitmachen sollen für Ihre Beiträge belohnt werden.

Dumme Fragen gibt es nicht, nur Fragen, die noch nicht auf Akiroga, gestellt wurden.

Akiroga auf Deutsch : http://de.akiroga.com/

 

Jan
24
8:26 Uhr

9 Millionen Euro für Forschung und Lehre: TUM richtet drei neue Stiftungslehrstühle ein

Von TU München in Panorama.Bayern@lokaliz

Die Technische Universität München (TUM) hat mit der Unterstützung von Stiftern drei neue Lehrstühle eingerichtet. Die BayWa AG ermöglicht den Lehrstuhl Governance im internationalen Agribusiness, die Infineon Technologies AG stiftet die Professur für Leistungselektronische Systeme, das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DI.VSI) den Lehrstuhl für Cyber Trust. „Die Kooperationen zeugen vom Vertrauen in die TUM, Forschung und Ausbildung in diesen wichtigen Zukunftsfeldern zugunsten des gesellschaftlichen Fortschritts voranzubringen", sagt TUM-Präsident Wolfgang A. Herrmann.

Die Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe auf den weltweiten Agrarmärkten steht im Fokus des neuen Lehrstuhls Governance im internationalen Agribusiness. Die von der BayWa AG gestiftete Professur verstärkt die Forschung und Lehre zu den internationalen agrarökonomischen Zusammenhängen im Bereich der Agrar- und Gartenbauwissenschaften. Die Einrichtung der Professur erfolgt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Internationalisierung der Lebensmittel- und Rohstoffmärkte und einer wachsenden Bedeutung von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Diese Entwicklungen führen zu Neuausrichtungen in den Führungsstrukturen und -prozessen (Governance) global agierender Agrarunternehmen. Die Stiftung beträgt 1,37 Millionen Euro.

Der von der Infineon Technologies AG gestiftete Lehrstuhl für Leistungselektronische Systeme wird die Forschung aus den Bereichen Energietechnik sowie Mikroelektronik und Halbleitertechnik zusammenführen. Ziel ist es, Forschung und Ausbildung in Themengebieten der Energieeffizienz zu stärken, etwa bei Energieerzeugung, -wandlung und -übertragung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Bauelementen und deren systematischem Zusammenwirken, welche die elektrische Energie- und Leistungsumwandlung in zukunftsweisenden Anwendungsgebieten ermöglichen beziehungsweise verbessern. Dazu gehören nicht zuletzt neue Entwicklungen bei regenerativen Energien oder der Elektromobilität. Die Stiftungssumme beträgt 4 Millionen Euro.

Das Deutsche Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DI.VSI), eine gemeinnützige Gesellschaft der Deutschen Post AG, hat der TU München eine Professur für Cyber Trust gestiftet. Im Rahmen interdisziplinärer Forschung sollen durch den neuen Lehrstuhl die Risiken und Chancen des Netzes ganzheitlich analysiert werden, um darauf aufbauend ein umfassendes Risikomanagement zu entwickeln. Der Stiftungslehrstuhl ergänzt die bereits bestehende Professur für Sicherheit in der Informatik von Professor Claudia Eckert. Der Umfang dieser Förderung beläuft sich auf 3,54 Millionen Euro.

 

Dez
13
17:36 Uhr

Bayerisch Kongo - ein Erlebnis in Dachau

Von Markus Roth in Reportagen.Deutschland@lokaliz

Als ich an einem der vergangenen Donnerstage den großen Konferenzsaal des Landratsamtes Dachau nach einem beruflichen Meeting verließ, hüpfte ich fest entschlossen die Treppe des ersten Stockes des Gebäudes hinunter, in froher Erwartung des nun nahenden Mittagsmahls.            

 Schon am Treppenansatz sah ich eine farbige Frau an einem Schalter stehen und es hätte wohl nichts in mir bewegt, hätte ich sie im Vorbeigehen nicht laut schluchzen hören.                                                                                                                     Das Landratsamt Dachau

Das veranlasste mich, die Treppen wieder hoch zu steigen. Ich weiß aus meiner Arbeit bei der Stadt Dachau im Bereich Obdachlosenwesen, dass es sich bei diesem Schalter um die Auszahlungsstelle für Asylbewerber handeln musste.

Ich ging also geradewegs auf die Frau zu und erkannte unschwer ihre Verzweiflung. Links von ihr war ein Kinderwagen geparkt. In diesem befanden sich zwei Mädchen, die etwas verstört zu ihrer Mutter aufblickten.

Der Mann hinter dem Schalter hatte sich bereits hinter seinem Schreibtisch zurückgezogen. Ich konnte ihn durch eine Glasscheibe, die ihn von der Außenwelt trennt oder soll ich sagen: vor dieser schützt, erkennen. Er saß versunken da und starrte auf seinen Tisch.

Ich sprach die Frau an und stellte fest, dass sie aus dem Kongo war und recht gut deutsch sprach. Ich fragte sie, was denn los sei mit ihr. Sie zeigte mir eine kleine Tasche aus Papier. Ich identifizierte sofort die Werbung der Deutschen Bahn darauf. Sie erklärte mir, dass sie ein Ticket gekauft hätte.

Sie war von der Ausländerbehörde angewiesen worden, sich mit ihrer Familie bei der Kongolesischen Botschaft zu melden, die sich in Berlin befindet. Die Fahrkarte kostete 448,- € für die Familie.

Sie sagte, Herr S. würde ihr das Geld nicht auszahlen. Ich sprach den Herrn hinter der Glastüre an. Er bequemte sich zu mir und als ich mich vorgestellt hatte, fragte ich ihn, ob er die weinende Dame wahrgenommen hätte. „Ja" meinte er. Und ob diese mir den Sachverhalt richtig erklärt hätte. Er bejahte nach meinen Ausführungen, und teilte mir seinen Ärger darüber mit, dass er zusätzlich Arbeit hatte verrichten müssen, weil er die Auszahlungsanweisung für die Bahntickets durch die Kasse bereits vorbereitet hatte, die Dame nun aber die Fahrkarten schon selbst und im Voraus gekauft hätte. Dadurch stünde ja fest, dass keine Bedürftigkeit bestünde, und damit die Auszahlung und Erstattung der Tickets hinfällig ist.

Ich war fassungslos und in diesem Gemütszustand frage ich ihn, ob das einzige was ihn im Moment bewegen würde, seine Zusatzarbeit war. „Das würde sie doch auch stören, wenn sie umsonst gearbeitet hätten", war die Antwort.

Die Dame aus dem Kongo war total verzweifelt und sagte zu mir, dass sie nicht wisse, wie sie ihrer Familie etwas zu essen kaufen könne.

Ich bin mir sicher, dass Hr. S. von der Ausländerbehörde nach Recht und Gesetz gehandelt hatte. Asylbewerber werden bestimmt über ihre Rechte, Pflichten oder wie in diesem Fall über die Möglichkeit informiert, dass die Erstattung des Tickets für den Botschaftsbesuch nur dann ermöglicht wird, wenn die Karte erst nach der Auszahlung durch die Behörde gekauft wird, weil man sonst von nicht vorhandener Bedürftigkeit ausgeht.

Ich weiß allerdings auch, dass diese Information in schriftlicher und in beamtendeutscher Sprache gehalten ist, die wahrscheinlich nicht mal ich, mit Abitur versehener Deutscher, in seiner Gänze sofort verstehen würde. Hier gilt allerdings die Faustregel: Ausländer! Friß oder Stirb. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Behörden, sei es nun die Ausländerbehörde oder auch der Jobcenter, die (ausländischen) Mitbürger so informieren, dass der Inhalt des Erklärten offensichtlich verstanden worden ist.

Ich fälle also nicht ein Urteil über diesen Mann der Ausländerbehörde im Dachauer Landratsamt, der m. E. von seiner sich mir dargestellten Seelenstruktur ganz sicher an der richtigen Stelle sitzt. Kein anderer kann diesen Posten wohl besser ausfüllen als er.

Was mich vielmehr erschüttert ist, wie sich mir mal wieder unsere so hoch gelobte Zivilisation der nördlichen Hemisphäre darstellt. Wie wir Zivilisierten mit den Angehörigen von (aus unserer Sicht) eher unzivilen Völkern umgehen – dafür schäme ich mich in diesem Fall zutiefst.

Das Landratsamt Dachau als Zeuge des Christentums

Ich für meinen Teil weiß, dass Zivilisation auch etwas mit Herzensbildung zu tun hat. Mit Bildung, die weit über naturwissenschaftliche Aspekte hinausgeht. Mit Bildung, die die Zusammenhänge von Lebensgesetzen mit einschließt. Kennen wir nicht alle die Goldene Regel: „was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu"?

Sie beruht auf der Tatsache, dass wir Menschen alle ein Teil der einzigen universellen Schöpfung sind. Wir Menschen sind also alle EINS. Diese Einheit impliziert, dass wir alles, was wir einem anderen Menschen tun oder zufügen, immer auch gleichzeitig uns selbst antun oder zufügen. Im förderlichsten und im schadhaftesten Sinne.

Und so hoffe ich trotz allem, dass auch in Deutschland Menschlichkeit dem Nächsten gegenüber sich immer besser entwickelt, indem wir erkennen, dass für alle genug da ist, und wir uns bzw. unserer Seele selbst auch viel Gutes tun, indem wir unser mitfühlendes Wesen durch ein mitmenschliches Verhalten anderen gegenüber zum Ausdruck bringen.