Dez
06
16:54 Uhr

Unserem "Leben mit der Energiewende" - InfoStand-Bilder

Von Jörg Brüggemann in Reportagen.Deutschland@lokaliz

Grüast Euch!

Die Foto-Dokumentation des InfoStandes zu dem Kooperationsprojekt mit Frank Farenski und seinem Film unser "Leben mit der Energiewende" gibt es HIER zu sehen...

Dazu musst Du beim Gastzugang folgendes Kennwort: kj4g38 einfach per HAND (!) eingeben.

Dez
05
0:16 Uhr

Was unseren Strom wirklich teuer macht? Teil I

Von Jörg Brüggemann in Reportagen.Deutschland@lokaliz

>...Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man glauben es sei der 1.April...<

Einen bemerkenswerten Bericht von "PlusMinus" findest Du in der Mediathek der ARD

(Angaben ohne Gewähr ! )

Dez
04
23:52 Uhr

Der Defekt ist Teil des Geschäfts

Von Jörg Brüggemann in Ratgeber.Deutschland@lokaliz

Geplante Obsoleszenz

via beobachter.ch - Ausgabe: 10/12

>Viele Produkte haben eine Sollbruchstelle, so dass sie schnell kaputtgehen und ersetzt werden müssen. Der Pariser Ökonom Serge Latouche erklärt, wie die «geplante Obsoleszenz» zum Grundpfeiler unseres Wirtschaftssystems wurde.<

(Angaben ohne Gewähr ! )

Sep
29
15:43 Uhr

Das Amperitiv-Festival 2012

Von Jörg Brüggemann in Unterhaltung.Dachau@lokaliz

AusAktuellemAnlass

Musik ist Liebe, Glück und Leben!

Und Glück dedeutet auch, mal richtig zu feiern. Für all das bietet sich z. B. das Amperitiv-Festival, z. Z. hier in Dachau auf der Thoma Wiese vom 27.09. - 03.10.12, ganz besonders an.

Hingehen, reinschaun und einfach mal sehen was drinnsteckt...

Das aktuelle Programm findest Du z. B. hier: www.amperitiv.de



In diesem Zusammenhang, möchte ich auf ein Projekt hinweisen, das mir schon seit langem sehr am Herzen liegt und mich immer wieder mit Glückseeligkeit erfüllt!

www.playingforchange.com oder www.playingforchange.org

 

Mit nem schönem Gruß an die Welt da draußen!

Nov
28
10:13 Uhr

Die Sicht der Dinge

Von Jörg Brüggemann in Panorama.Deutschland@lokaliz

Europäer im Wirtshaus

Zehn Männer, ein Grieche, ein Italiener, ein Franzose, ein Portugiese, ein Spanier, ein Zypriot, ein Finne, ein Österreicher, ein Holländer und ein Deutscher treffen sich regelmäßig zum Essen. So war es auch wieder in der letzten Woche. Die Rechnung für alle zusammen betrug genau 500 Euro (man speiste schon sehr gern auf hohem Niveau).

Die Gäste zahlten ihre Rechnung wie wir unsere Steuern, und das sah ungefähr so aus:

- Vier Gäste (der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener) zahlten nichts.
- Der Zypriot zahlte 1 Euro. Der Franzose 5 Euro.
- Der Österreicher 50 Euro. Der Finne 80 Euro.- Der Holländer 100 Euro.
- Der Zehnte (der Deutsche) zahlte 264 Euro.

Das ging schon eine ganze Weile. Immer wieder trafen sie sich zum Essen und alle waren zufrieden. Bis der Wirt Unruhe in das Arrangement brachte, in dem er vorschlug, den Preis für das Essen um 50 Euro zu reduzieren. Weil Sie alle so gute Gäste sind!

Wie nett von ihm! Jetzt kostete das Essen für die 10 nur noch 450 Euro, aber die Gruppe wollte unbedingt beibehalten so zu bezahlen, wie das bisher üblich war. Dabei änderte sich für die ersten vier nichts, sie aßen weiterhin kostenlos. Wie sah es aber mit den restlichen sechs aus? Wie konnten sie die 50 Euro Ersparnis so aufteilen, daß jeder etwas davon hatte?

Die sechs stellten schnell fest, daß 50 Euro geteilt durch sechs Zahler 8,33 Euro ergibt. Aber wenn sie das von den einzelnen Teilen abziehen würden, bekämen der fünfte und der sechste Gast noch Geld dafür, daß sie überhaupt zum Essen gehen. Also schlug der Wirt den Gästen vor, daß jeder ungefähr prozentual so viel weniger zahlen sollte, wie er insgesamt beisteuerte. Er setzte sich also hin und begann das für seine Gäste auszurechnen. Heraus kam folgendes:

- der Zypriot, ebenso wie die ersten vier, zahlte ab sofort nichts mehr (100% Ersparnis).
- Der Franzose zahlte 3 Euro statt 5 Euro (40% Ersparnis).
- Der Österreicher zahlte 45 Euro statt 50 Euro (10% Ersparnis).
- Der Finne zahlte 72 Euro statt 80 Euro (10% Ersparnis).
- Der Holländer zahlte 90 Euro statt 100 Euro (10% Ersparnis).
- Der Deutsche zahlte 239 Euro statt 264 Euro (11% Ersparnis).

Jeder der sechs kam bei dieser Lösung günstiger weg als vorher. Die ersten vier aßen immer noch kostenlos.

Aber als sie vor der Wirtschaft noch mal nachrechneten, war das alles doch nicht so ideal wie sie dachten.


-"Ich hab nur 2 Euro von den 50 Euro bekommen!" sagte der Franzose und zeigte auf den Deutschen, "aber er kriegt 25 Euro!"


-"Stimmt!", rief der Zypriot, "ich hab nur 1 Euro gespart und er spart mehr als zwanzigmal so viel wie ich."

"Wie wahr!!," rief der Österreicher, "warum kriegt er 25 Euro zurück und ich nur 5? Alles kriegen mal wieder die reichen Deutschen!"

"Moment mal." riefen da der Grieche, der Portugiese, der Spanier und der Italiener aus einem Munde, "wir haben überhaupt nichts bekommen. Das System beutet die Ärmsten aus!!"

Und wie aus heiterem Himmel gingen die Neun gemeinsam auf den Deutschen los und verprügelten ihn.

Am nächsten Abend tauchte der Deutsche nicht zum Essen auf. Also setzten sich die übrigen neun zusammen und aßen ohne ihn. Als es an der Zeit war die Rechnung zu bezahlen, stellten sie etwas Außerordentliches fest: Alle zusammen hatten nicht genügend Geld, um auch nur die Hälfte der Rechnung bezahlen zu können!

Und wenn sie nicht verhungert sind, wundern sie sich noch heute.

Nov
26
1:54 Uhr

UnterWegs - Teil II

Von Jörg Brüggemann in Panorama.Deutschland@lokaliz

Auf der Reise in meinen Sinn des Lebens...!

Hier eine erste RückMeldung, zum InfoStand, vom  25.11.2012 in der Altstadt zu Dachau, zu dem aktuellem Kooperations-KinoProjekt zwischen Frank Farenski, Journalist und DokumentarFilmer aus Berlin mit seinen aktuellem OpenSource KinoFilm: Unser "Leben mit der Energiewende",  und Phantomas & ProDachau feat. LokalIZ.de.

Wir sind bislang darum bemüht diesen Film ab Januar 2013 zuerst im Dachauer-Kino zu zeigen!
Zum EintrittsPreis von 1,68 Cent! Exakt dem Betrag, durch welchen sich unser StromPreis in Bezug auf das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) in Wirklichkeit verändert...

 

„Ich und Du, Müllers Kuh, ...“ - Teil I

Eines meiner Ziele ist es, beruflich genau das zu tun, was mir Spaß macht... - Meine Arbeit!

Unter besonders erschwerten Bedingungen fand gestern der erste Infostand zu Thema & Film „Leben mit der Energiewende“ statt und ich muss immer wieder feststellen: „Ich werd so alt wie eine Kuh und lern immer noch dazu!“

Ich bin total am A**** und seit, moment... 46h mit Vollgas auf den Beinen und werde gleich einfach nur noch umfallen. Doch bin ich so dermaßen mit positiver Energie aufgeladen, dass hier nicht nur ständig mein Bildschirm flackert, nein... ich werd wohl noch ein Weilchen brauchen um runterzukommen, und meine Augen nicht gleich zumachen können. Und genau dem, gilt mein Dank an Euch... Es hat sich voll gelohnt!
(sagt der Pinky zum Brain ;)


Danke für die guten Rückmeldungen! Danke für die konstruktiven Anregungen und teilweise auch für die mir, noch unverständlichen, doch sicher erklärbaren, eindeutigen Gesten der Ablehnung und des Kopfschüttelns!

Es sind hier sicher nicht meine romantischen Hoffnungen gewesen, welche gestern in Bezug auf die potenziellen Besucherzahlen des InfoStandes erfüllt wurden. Nein! Vielmehr waren es meine Erwartungen zu dem - „Wer“ - sich hier letztendlich interessiert hat und warum!? Diese nämlich, wurden bei Weitem übertroffen! Utopia lässt grüßen!

Hier waren eine Vielzahl an Personen dabei, denen ich dieses charakterliche Engagement eigentlich und bislang nicht zugedacht hätte. Unaufgeforderte Stellungnahmen, in ihrer Art, nicht selten in Richtung einer fasst schon bedingungslos wirkenden Solidarität. Auch von Menschen, welche ich bislang eher zu meinen ganz persönlichen Skeptikern gezählt habe. Und genau diese, haben mich dann doch mehr als überrascht und tief beeindruckt. Und in diesem Sinne, freue ich mich ganz persönlich und ganz besonders, dass Ich mich hier geirrt habe und meine Meinung korrigieren durfte. Auch dafür, meinen ganz besonderen Dank und Respekt an Euch Menschen!


Ich weiß, und bin mir völlig im Klarem darüber, dass ich in meiner Art & Weise, sowie der polarisierenden Didaktik, sicher auch eine Herausforderung darstellen kann! Doch für eine dauerhafte und eigenmotivierte Wesensänderung ist nicht die Masse oder die Art & Weise an Information entscheidend, sondern die Qualität der Emotion, und des Ortes, an dem sie abgelegt werden kann...

Und nicht zuletzt, erfüllt es mich mit tiefer Zufriedenheit, dass ich nicht gefehlt habe in meinem Ansatz, immer erst unten anzufangen. Immer erst, die einfachen Menschen! Die vermeidlich „einfachen“ Menschen, welche mit ihren LebensAnsichten und HinterGründen nicht selten eher „Rechts“ der Mitte unserer Gesellschaft anzusehen sind. Und eben diese Menschen im Besonderem anregen und erreichen zu wollen, dass war mein großes Ziel an dem heutigem Tage, und mit der heutigen Aktion! Besonders, weil ich so erkennen und noch viel besser, weil ich wirklich und wahrhaftig spüren konnte, wie in Eurem Bewusstsein die Entstehung der Realität, eine neue Welt erschafft...

„Mein Name ist Jörg, und ich bin ein Bauer. Doch verkaufe ich nur... den Samen!“

In diesem Sinne...

Auf ein nächstes Mal!


Euer Jörg Brüggemann, von Phantomas & ProDachau :)

Okt
20
12:37 Uhr

UnterWegs - Teil I

Von Jörg Brüggemann in Panorama.Deutschland@lokaliz

Wenn einer eine Reise tut...!

 

Vor nicht all zu langer Zeit, war ich auf Wanderschaft, und ich war selbst auf der Suche nach der Antwort auf meine Frage...

„Wer bin ich?“

Doch so weit ich auch ging, ich fand nichts! - Nichts, was ich nicht schon kannte...

Bis zu dem Moment, als ich am Ufer der Amper eine alte Flasche fand.

Warum auch immer, ich setzte mich in das Gras und beobachtete diese Flasche. Eine olle Flasche, wie sie andernorts wahrscheinlich hundert mal, irgendwo im Schilf, langsam vor sich hin dümpelte.

Auf und Ab und auf und ab...

Nach einer Weile kam mir eine ZEN-Geschichte in den Sinn und ich versank völlig in meinen Gedanken, und in eben dieser Flasche...

„Herr, wer bin ich?“

Und mein Meister antwortete mir mit einer Gegenfrage...

„Du willst wissen, wer Du bist?“

„Ja!“

„Gut! - Siehst Du diese Flasche dort?“

„Ja...“

„Nimm alles, was Dich ausmacht und lege es in diese Flasche...“

„Fülle sie mit Deiner Kleidung, Deinem Geld und mit Deinem Körper...“

„Fülle sie mit Deinem Charakter...“

„Fülle sie mit Deinem Verstand, Deinem Geist und all Deinen Gedanken...“

„Lege alles, in eben diese eine Flasche hinein...“

„Und nun..., betrachte diese Flasche, welche alles enthält was Dich ausmacht.“

„Der, der in diese Falsche blickt... - Das bist Du!“

---

Und im Verlaufe meiner kleinen Reise, stromabwärts, entlang der Amper, fand ich auch eine mögliche Antwort auf meine Frage, was ich sein wollte...

„Ich bin ein Mensch und ich bin für Menschen!“

In diesem Sinne, grüßt Euch recht herzlich...

derJörg :-)

Okt
11
21:09 Uhr

Von Piraten, Robin Hood und dem Meer

Von Jörg Brüggemann in Reportagen.Dachau@lokaliz

Neulich, unterwegs, mit einem Freund im Gespräch ...

Piratenflagge

“...DIE PIRATEN... Hah, dass ich nicht lache! (lacht) Die haben doch von der Welt keine Ahnung. Kein Programm und der Rote-Faden ist ihnen doch schon bei der Geburt abhanden gekommen!“

„Aber meinst Du denn, das dass wirklich stimmt?“

„WAS?“ (lacht immer noch)

„Das die wirklich eine politische Motivation & Alternative stellen könnten?“

„Wer...?“ (verschluckt sich fasst)

„Na, die Piraten halt.“

„Spinnst Du? ... (hustet) ... Du willst doch nicht wirklich diese Partei wählen? ... (reuspert sich)... Das meinst Du nicht ernst...? ... (schluckt)... Son Quatsch... - Das sind doch alles völlig durchgeknallte Nerds. Irgendwelche Computer-Hacker. Wohlmöglich sogar schlimmer...“

„Schmarri, die sind auch nicht bekloppter als Du!“

„Ne Alternative... (hustet)... - zu WAS denn? Irgend was zwischen der Pest und der Cholera die wir jetzt schon haben? Nee, danke... (winkt ab)... - Bin da völlig bedient...!“

„Nein, das mein ich nicht! Ich hab mich da neulich mit einem unterhalten. So völlig ungezwungen. Hat sich gut angefühlt...“

„Häh, was soll das denn jetzt!? -Gut angefühlt-...“

„Na, authentisch halt. Irgend wie..., menschlich. Weiss auch nicht so wirklich...“

„Du hättest im Fasching doch als Indianer ober besser Cowboy gehen sollen. Und deshalb sollen DIE PIRATEN gleich eine politische Alternative sein? Ne bessere wohlmöglich? Du spinnst!“

„Möglicherweise...!“

„Warum glaubst DU das eigentlich? Ich hab Dich für vernünftiger gehalten...“

„Weiss nicht so genau... Vielleicht, weil ich in dem Gespräch das Gefühl hatte wahrgenommen zu werden... Und das dort auch Deine Stimme ein Gewicht hätte!“

"Was jetzt...?"

"Ja, Du wärst dort sicher auch willkommen..."

„Nein?“

„Doch!“

„Ohhhh...“

„Sind die denn nicht einfach auch nur Menschen? So wie Du und ich...? Und steckte nicht als Kind schon immer ein Pirat in uns, und das nicht nur zu Fasching?“

„Du meinst Robin Hood... Ich war immer Robin Hood!“

„Wer weiss?“

„WAS? - Du nervst!“

„Könnte ihr Interesse, auch meins oder sogar Deins sein...?“

„Mensch... WESSEN Interesse denn...?“

„Na, das der Piraten!“

„Na dann...! Finde es doch einfach heraus. Wenn Du willst und Dich traust... Schau doch einfach mal rein, und mach Dich selbst zum Programm!“ - er lacht und geht weiter.

Das Gespräch ist beendet...

...

Nun, gesagt - getan! Am vergangenem Dienstag bin ich einfach mal bei einem der offenen Stammtische im Hotel Fischer aufgeschlagen. Am Anfang gähnende Biertischatmosphäre. Das Schnitzel war nicht schlecht, nur die Bedienung könnte flotter sein.

Doch dann ging sie ab, die Luzie. Was nicht mehr und nicht weniger bedeutet: „Mir ging ein Licht auf“ - eins nach dem anderem...

Kann Mann & Frau mal drüber nach denken, oder?

---

Einen interessanten Artikel zum Verhältnis der Piraten und dem Meer, habe ich daraufhin in folgender Quelle gefunden: http://www.freitag.de/autoren/friedjoerg/die-piraten-und-das-meer

vom Autor: Jörg Friedrich, Münster, Naturwissenschaftler, IT-Unternehmer, Philosoph, 19-12-2012

In diesem Sinne, mit nem schönem Gruß an JederMann & Frau!