Feb
14

BILDir eine Meinung... - Fluch oder Seegen der WasserPrivatisierung

Die Wasser-Privatisierung wird mit großen Schritten vorrangetrieben. Und wie das kleine Dorf in Gallien zu Zeiten von Aterix & Co, leisten einige unter uns nicht nur Aufklärung sondern bereits gehörigen Wiederstand...

Der WasserKonzern Viola klagt gegen die Macher von "Water Makes Money"

Und diese leisten Wiederstand! Wiederstand gegen die scheinbare und mögliche Einflussnahme von Lobbyisten und ihrer vermeidlichen Auftraggeber innerhalb der EU und ihren Mitgliedsstaaten.

Man kann leicht den Eindruck gewinnen, dass die LobbyKonzerne jetzt auch noch an das „Eingemachte“ ran wollen... An UNSER Wasser!

H2O = Elexier des Lebens! ... Doch was spricht für und was dagegen?
Wie kann der Mensch vermeiden nicht zum "Egal-Bürger" zu mutieren ohne sich mühsam durch Informationen quälen zu müssen? Trifft es möglicherweise gar nicht zu, dass heimlich still und leise eine Möglichkeit geschaffen werden könnte, mit unserem „GrundNahrungsMittel-No. 1“ mal eben so im Vorbeigehen ´ne Menge Geld verdienen zu können...?! Wieviel Wahrheit, und wieviel Volkes-Dummheit haben wir tatsächlich verdient? Könnte es sich lohnen mal wieder ins Kino zu gehen und nen Film anzuschaun? Einen Dokumentarfilm...? Zu einem solchem Thema?
Ich denke, es kann auf jeden Fall nicht schaden, besonders im Zeitalter von „TV & PC Fucks Your Brain“.

Deshalb gilt auch hier: BILDir eine Meinung...!

Denn...
>Gerade in diesen Tagen versucht die EU-Kommission, alle Kommunen zur Ausschreibung der Wasserversorgung zu zwingen (!?). Dadurch werde das Trink- und Abwasser günstiger, urteilte die sog. Stearing Kommission. Sie hat den entsprechenden Gesetzentwurf ausgearbeitet, und das ARD-Magazin Monitor" hat aufgedeckt, dass dort fast alle privaten Wasserkonzerne der Welt vertreten sind. Diese arbeiteten ein Gesetz aus, das der Privatisierung der Wasserversorgung Tür und Tor öffnet. Derartige Verquickung von Öffentlichem und Privaten stellt der Film „Water Makes Money“ in den vielen Varianten der Wirklichkeit dar. Nein, das ist nicht einfach Korruption, das ist „strukturelle Korruption“ auf Kosten von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. An dieser Bewertung werden wir auf jeden Fall festhalten!< Äußern die Macher und Unterstützer von Water makes Money rund um den Protagonisten Jean-Luc Touly. (Anmerk. d. Red.)

 Nun, angeblich...

>Droht das Verbot des Films (?!) "Water Makes Money" denn der Wasser-Konzern Veolia klagt gegen den Film „Water Makes Money". ARTE zeigte den Film aus Solidarität bereits zwei Tage vor dem Prozess, am 12.02.2013 um 22h. In Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Italien und Österreich wird „Water Makes Money“ in den Tagen um den Prozess in vielen Veranstaltungen aufgeführt.<

Bitte sieh Dir den Film in der Arte-Mediathek, auf Youtube oder bei einer der öffentlichen Veranstaltung in Deiner Nähe an und lies ebenfalls die Stellungnahme des Viola Pressechefs - danke! Damit Du verstehen kannst was Wirklichkeit sein könnte, und welche Realität die Deine ist...?!

Und wenn Du ggf. selbst eine Film-Vorführung organisieren willst...? Infos findest Du dazu unter dem Link oben.

>Heute, am 14.2.2013, ist der Auftakt zum Prozess gegen den Film "Water Makes Money" im Pariser Justizpalast. Der Konzern Veolia klagt, weil er sich durch die Verwendung des Begriffs „Korruption" verleumdet fühlt. Nicht die im Film gezeigten Fakten werden bestritten, nur „Korruption" hätte man sie nicht nennen dürfen!

Man wolle den Film nicht verbieten, hatte der Pressechef von Veolia Wasser Matthias Kolbeck seit zwei Jahren stets in öffentlichen Veranstaltungen beteuert. Aber sollte Veolia den Prozess gewinnen, wird man erfahrungsgemäß die Zensur der Filmstellen fordern, die der Konzern als Verleumdung ansieht! Darauf werden und können wir uns nicht einlassen. Und dann ist das Verbot des Films zu befürchten. Dies ist ein ernsthafter Anschlag auf die Pressefreiheit.(!?) Neben dem Verbot des Films drohen dem französischen Verleih „La Mare aux Canards“ und dem Protagonisten Jean-Luc Touly Geldstrafen, Anwaltskostenkosten bzw. die Bezahlung von Widerrufsanzeigen in fünf- bis sechsstelliger Höhe. Zu dieser drohenden Knebelung der Wahrheit darf die Öffentlichkeit nicht schweigen! Kann ein Weltkonzern einen Dokumentarfilm vernichten? Nur die Öffentlichkeit kann dies verhindern!< So die Protagonisten zu und um den Film...

 

Wieviel Wahrheit oder Pflicht hier tatsächlich drinstecken mag, das möge ein Jeder bitte selbst erforschen. Und deshalb ist das hier nicht mehr und nicht weniger als eine Einladung & ...

Ein DenkAnstoß!

 

Und wie immer: Alle Angaben ohne Gewähr !

Geschrieben von Jörg Brüggemann. Veröffentlicht in Reportagen