Mai
11
8:26 Uhr

Raumlesen – feng shui modern art: Wie finde ich MEINE Wohnung! Teil 1

Von Avalon Dachau - Kai Hillen in Ratgeber.Dachau@lokaliz

Der innere Zusammenhang von Wohnungssuche und Gestaltung mit der eigenen Biografie, kurz: Die inneren Basics der Wohnungssuche

Wie finde ich MEINE Wohnung? Was für eine Frage, könnte man meinen. Natürlich kann ich sagen, das schaue ich mir im Internet an, dort sondiere ich, was mir gefällt, eine gute Lage hat und finanzierbar ist. Klar, das sind übliche Basics, doch um die soll es hier nicht gehen. Es gibt ein paar andere Basics, von denen die meisten Menschen noch gar nichts wissen, die aber ähnlich grundlegend sind, Basics halt.

Eine Beobachtung hat mich wach gerüttelt. Seit ein paar Jahren begehe ich mit unterschiedlichsten Menschen ihre Wohnung oder Firma und wir schauen uns dabei an, welcher Teil ihres Lebens durch diese Gestalt, also der Anlage des Raumes und dem was durch die Einrichtung daraus gemacht worden ist, auf sich aufmerksam macht. Bei diesem Raumlesen habe ich noch nie eine Raumsituation gefunden, die nicht präzise die aktuellen biografischen Kernelemente einer Firma oder der Bewohner widerspiegelte. Die Räume passten genau zu den Menschen.

Wenn´s immer passt, könnte man ja meinen, dann ist ja alles OK und ich muss mir bei der Wohnungssuche keine weiteren Gedanken als die anfangs benannten machen.

Doch womit stimmt das Raumbild überein? Was bildet sich in der Wohnung, dem Haus, der Firma ab. Meist ist es das Bisherige, Gewesene, die Vergangenheit und in vielen Fällen damit auch eine Überkommenheit.

Das Raumkleid ist wie die natürliche Kleidung, es gibt sie in angemessener und unangemessener Form. Wenn ich im Winter bei Minusgraden mit Shorts spazieren gehe, dann ist diese Kleidung für die meisten Menschen unangemessen und wird unangenehme Folgen haben.

So ist es auch mit dem Raumkleid. Wenn ich im Leben in einer aufstrebenden Vorwärtsbewegung bin, wäre es gut, wenn das Raumkleid gerade an den entscheidenden Stellen Aspekte der Vorwärtsbewegung und des Zieles spiegelt.

Strebe ich nach vorne und das Raumkleid beinhaltet an den wesentlichen Stellen nur Veraltetes spiegelnde Bilder, unterstützt das nicht die Vorwärtsbewegung, sondern bremst sie oder aktiviert eine Rückwärtsbewegung.

Wohnsituationen haben etwas mit der persönlichen Entwicklung zu tun, sie sind Spiegel meiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie zeigen, was in meinem Leben dominiert, das Alte, das Neue oder der Übergang.

Das kann auf der Wohnungssuche, im Besonderen, wenn sie etwas kaufen möchten von großer Bedeutung sein. Im Allgemeinen will man ja langfristig kaufen, schon aufgrund der Kosten, die mit jedem neuerlichen Hauskauf verbunden sind.

Was aber, wenn das Raumkleid nur kurzfristig zu mir passt und ich die Möglichkeit hätte, das schon vor dem Kauf zu erkennen. Bei den in der engeren Auswahl befindlichen Objekten genügt oft schon der Grundriss, ein paar Bilder der Umgebung und eine Zeichnung der geplanten Nutzung, um Ähnlichkeiten zu erkennen, die darauf hinweisen, dass diese Räume in der engeren Auswahl sind, weil sie mich auf einen wesentlichen Entwicklungsschritt aufmerksam machen und im diesen Schritt angehen unterstützen möchten. Wenn man den Raum vor dem Kauf oder dem Mieten lesen lässt, kann man ein Bild davon bekommen, worum es an diesem Ort geht.

Die noch interessantere Frage ist, ob die Lokalität auch den übernächsten, sich biografisch vielleicht schon abzeichnenden Entwicklungsschritt unterstützt? Sollte dem nicht so sein, habe ich nach dem Vollziehen meines nächsten Steps die oben beschriebene Sandalen Wintersituation. Das unangemessene Raumkleid, das mich gerade noch unterstützt hat, mich jetzt aber behindert.

Zum Glück gibt es Raumsituationen, in denen sowohl das aktuell zu Bearbeitende als auch das danach Kommende schon angelegt sind. Viele Raumkleider sind allerdings so geartet, dass sie nicht die Möglichkeit des Fortschreitens enthalten und nur auf ein Thema aufmerksam machen. Wenn ich damit durch bin, stimmt der Raum nicht mehr und behindert mich, da er einseitig dem überholten Thema entspricht.

Das mag ihnen etwas theoretisch erscheinen, damit sie sich etwas Konkreteres vorstellen können, möchte ich ihnen das an einem Beispiel illustrieren:

Perspektiven

Hier geht es um das Büro einer Firma. Es ist in einem stattlichen Haus mit mehreren Geschäften und liegt mitten im Stadtzentrum. Vor dem Haus ist eine Hauptverkehrsstraße. Es ist ein schöner Bereich, mit Bäumen und Leben, man könnte sagen, man ist am Puls der Zeit.

Hinter dem Haus sieht man eine Art Innenhof. Der Eindruck ist hier völlig anders, man fühlt sich ein paar Jahrzehnte zurückversetzt, schaut auf Häuser, die die uniforme Energie vieler Häuser der 50er oder 60er Jahre verbreiten. Alles wirkt etwas trostlos, trist und unlebendig. Es ist also in vielerlei Hinsicht das Gegenteil zu dem Ausblick auf die Straße.

Was für unsere Betrachtung besonders wichtig ist: das Büro hat Räume zur Straße und zum Innenhof. Es gibt also zwei sehr unterschiedliche Ausblicke und damit völlig verschiedene Perspektiven. Eine in die lebendige Gegenwart, die andere in eine recht trostlose, fast verlorene Vergangenheit.

Jetzt ist es wichtig, zu wissen, dass eine Raumsituation Ähnlichkeiten zu einem menschlichen Organismus hat. Sie hat ein Gesicht und einen Rücken, ein Vorne und ein Hinten, und das, was vor mir liegt, hat mit meiner Zukunft zu tun, ist sozusagen ein Teil des meine Zukunft mitgestaltenden Raumkleides.

In dem Büro gibt es Fenster nach beiden Seiten, so hat man die Möglichkeit, die Gesichtsseite des Büros in die eine oder die andere Richtung zu orientieren. Aktuell nutzt man für die Arbeit, bevorzugt die in den Innenhof liegenden Räume. Dafür gibt es plausible Gründe, so ist es dort etwas ruhiger und man meint sich etwas Gutes zu tun, für die Arbeit die ruhige Seite zu nutzen, weil man da besser arbeiten kann.

Doch was geschieht, wenn primär die nach hinten liegenden Räume zur Arbeit und die zur Straße liegenden als Lagerräume genutzt werden?

Man zieht das Gesicht der gesamten Raumsituation in den Hinterhof, und das, was ich dort im tristen Hinterhof sehe, wird zur Perspektive, zum Ausblick der Firma, einem die Zukunft wesentlich mitgestaltenden Aspekt. Das wohin ich schaue beeinflusst immer das auf mich Zukommende.

Wie gravierend sich das Auswirken kann, habe ich bei dem Studium von Versteigerungsimmobilien beobachten können, dort traf ich immer wieder auf die typische „Geld aus geh Form“.

In unserem Beispiel habe ich also die Wahl und kann zwischen zwei völlig verschiedenen, ja diametralen Perspektiven wählen. Doch wenn Räume immer stimmig sind, kann man sich nach dem tiefer liegenden und im Allgemeinen unbewussten Sinn oder Grund fragen, die triste Seite als Perspektive für die ganze Firma zu wählen.

Das kann z.B. ein Hinweis sein, sich erst mit dem Alten, der tristen Vergangenheit auseinandersetzen zu müssen, bevor man in die lebendige Zukunft gehen kann.

Diese Räume erzählen uns von der Herkunft und einer möglichen Zukunft. Sie verweisen uns auf die aktuelle Aufgabe und auf den nächsten Entwicklungsschritt. Das ist ein Idealfall. Ein Raumkleid, das mich darin unterstützt das Alte anzuschauen, aufzulösen und hinter mir zu lassen, um mich endlich dem Neuen widmen zu können, dem Leben am Puls der Zeit. Man sieht sozusagen schon worauf die Räume angelegt sind, was ihrer befreiten Natur entspricht.

Meist führt eine persönliche Geschichte dazu, die Räume nicht gemäß der schönen Anlage sondern gemäß der eigenen, schmerzhaften Geschichte zu nutzen, die z.B. wesentliche Elemente der Biografie der Geschäftsleitung spiegeln kann, so ist es mir zumindest in verschiedenen mittelständigen Betrieben begegnet.

Wir haben hier sehen können, wie die Perspektive ein ganz wesentlicher Faktor des Raumkleides ist, da sie diese zeitliche Komponente hat, indem sie immer das vor mir liegende beeinflusst.

Neben der Perspektive gibt es noch andere Merkmale, die ihnen helfen können, zu erkennen, worum es in einer Wohnsituation geht, was an diesem Ort vor ihnen liegt.

Begrüßungen

Ein anderer wesentlicher Faktor ist die Begrüßung, die Art, wie ich an einem Ort empfangen werde. Auch der Begrüßungsbereich kann uns eine Menge von dem erzählen, was mich an diesem Ort erwartet.

So ist es von Bedeutung was mich begrüßt, wenn ich an dem Haus ankomme, ich vor der Wohnung stehe, ich die Tür zur Wohnung oder zum Wohnzimmer öffne. Renne ich immer wieder vor eine Wand, werde ich durchgereicht oder werde ich freundlich empfangen oder gar aufgefangen.

Worauf fällt mein Blick, wenn ich auf das Haus zugehe, es stellt sich die Frage, ob der Weg wirklich zum Hauseingang führt oder geht er weiter und saugt ein Garagenhof mit dunklen Toren die ganze Energie weg. Die dunklen Toren ziehen, ja saugen oft alle Aufmerksamkeit auf sich, das macht es schwer hier gesammelt anzukommen.

Es ist immer wichtig zu schauen, wohin die Aufmerksamkeit gelenkt wird, denn dahin fließt die Energie. Der Aufmerksamkeitsfluss weist uns darauf hin, dass es in so einem „Garagenhaus“ schwer ist, in seine Kraft zu kommen. Denn in die Kraft zu kommen, hat immer auch mit gesammelt sein zu tun.

Pflanzen

Es gibt weitere Zeichen, die darauf hinweisen, dass es an diesem Ort bevorzugt um die achtsame Aufarbeitung von Altem geht: besondere Bedeutung kommt hier dem Efeu zu, aber auch Eiben, Korkenzieher- oder Trauerbäume, wie Trauerbuchen weisen in diese Richtung. Zeichen eines Neubeginns sind z.B. Birken. Besonders interessant wird es natürlich, wenn es zu einer Vermischung von Elementen kommt, z.B. einer efeuumschlungenen Birke oder Birke und Eibe zusammen einen Blickfang bilden, wenn Alt und Neu gemischt sind.

Die Perspektive und die Begrüßung sind einzelne Aspekte auf die man achten kann und sollte. Doch ihre wirkliche Bedeutung lässt sich meist erst ermessen, wenn man die einzelnen Bildelemente zusammen setzt und dann die Frage stellt, was dieses räumliche Bild, diese spezifische äußerliche Gestalt, mit der inneren biografischen Gestalt der Wohnungssuchenden zu tun hat.

Zum Glück ist es aufgrund der Spiegelqualität bei der Wohnungssuche oft so, dass sich die beschriebenen Themengestalten wiederholen, wenngleich in verschiedenen Erscheinungsbildern.

Damit sie sich etwas besser vorstellen können, was ich mit diesem Zusammenspiel von Innen und Außen meine und wie sich Themen in der Wohnungssuche spiegeln, möchte ich ihnen von einer Wohnungssuche berichten, die ich seit ein paar Monaten begleite.

Ein Entwicklungsweg

Hier geht es um ein Paar, dass seit 2 Jahren ein Haus sucht. Die beiden haben einen sehr starken und lebendigen Bezug zur Natur. Ansonsten haben sie in ihrem Leben mehr für andere als für sich gelebt, viel für die anderen getan und die eigenen Bedürfnisse meist hinten angestellt. So hat man nie wirklich gelernt, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und die Lebensfreude ist bisher etwas zu kurz gekommen.
Das gilt es jetzt zu ändern. Diese Dinge sind durchaus im Bewusstsein, aber dass sie noch nicht ganz verinnerlicht sind, spiegelt sich sehr schön in der Haussuche.

Zu Beginn, als das Thema mit der Lebensfreude noch kaum oder gar nicht im Bewusstsein war, aber im wahrsten Sinne des Wortes schon im Raum stand, fand sich gar nichts passendes, ihren Vorstellungen entsprechendes. Das war wie ein Schutz, vor einer falschen Entscheidung, wie sie manchmal getroffen wird, wenn man einer Situation einfach nur entfliehen möchte.

Die beiden bemerkten, dass es wichtig ist, diesen Lebensfreudeknoten zu lösen, bevor sich ein ihrem wahren Potential entsprechendes Haus finden kann. Da diese Bewusstseinsveränderung das Resonanzfeld veränderte, zeigen sich seit einem knappen Jahr immer öfter Angebote, in denen zumindest ein Teil stimmt, entweder das Grundstück oder das Haus. Meist ist es das Grundstück, also der natürliche Teil oder die Außenseite. Hier spiegelt sich die ausgeprägte Liebe zur Natur, dieser ausgereifte Bereich führt dazu, dass sich dieser Reife entsprechende Grundstücke finden, mit einem kleinen Wald, mit Teichen, einer oder gar zwei eigenen Quelle, einem Brunnen und genügend Platz für Tiere.

Die Häuser, also gegenüber dem Grundstück die Innenseite, spiegeln immer wieder den Stand der inneren Entwicklung. Sie weisen bestimmte Eigenarten auf, die unmittelbar auf das angesprochene Thema mit der Lebensfreude verweisen.

Vor ein paar Monaten fand sich dann ein ganz besonderes Haus, dass etwas von einer Initialzündung hatte und dieses Thema sehr schön beleuchtete.

Es war noch nicht ganz das Richtige, dafür war es zu klein, aber dieses Haus hatte genau die Qualitäten, zu denen es im eigenen Inneren noch den Zugang zu finden gilt. Die Immobilie hatte einen sehr hohen Freizeitwert mit einem uneinsehbaren Pool, einer Sauna, einer unverbaubaren Hanglage und einer sehr liebevollen Einrichtung.

Speziell an diesem Haus konnten die beiden sehr deutlich spüren, worum es geht und sie griffen diesen Impuls auf und setzten ihn um, indem sie sich in der jetzigen Wohnung eine Couch kauften, die einen ähnlich hohen Wohlfühlwert hat.

Die alte Couch repräsentierte ganz viel von dem bisherigen Leben, wie man bisher mit sich umgegangen ist, die neue repräsentiert wesentliche Aspekte von dem, wo es hingehen soll.

Jetzt sieht man in der Wohnung natürlich das Spannungsfeld, die Andersartigkeit des Neuen und das viele Alte.

Die neue Couch wirkt hier wie eine Akupunkturnadel oder ein homöopathisches Mittel, da sie am Puls oder am Nerv der persönlichen Entwicklung ist. Daher löst sie so viel aus. Sie ist ein paar Zentimeter zu groß, so dass sie sich nicht ohne weiteres einpasst, sie vielmehr sagt, hier schaut hin, so geht es nicht weiter, seht ihr das jetzt endlich ein. Sie steht wirklich absolut im Mittelpunkt. Das war schon beim Kauf bedacht, aber dass es so markant wird, damit hatte man nicht gerechnet. Doch ihre Unübersehbarkeit, das im Mittelpunkt stehen, führt schon jetzt in der bisherigen Wohnung zu weiteren Änderungen, die den Raum wohnlicher machen und dieses neue Resonanzfeld zieht andere Räume an. So fand sich in der Woche nach einer weiteren Intervention zum ersten mal eine Immobilie in der Innen und Außen stimmten. Vielleicht verstehen sie jetzt besser, warum es schon seinen Sinn hat, wenn die Wohnungssuche manchmal etwas länger dauert.

Manch einer wird sich wundern, dass in einem Artikel über das Finden meiner neuen Wohnung, die Umgestaltung der bisherigen Wohnung eine wichtige Rolle spielen kann. Die Dinge sind vernetzt, Alt und Neu hängen zusammen, so erschaffen sie sich in ihrer alten oder bisherigen Wohnung immer schon den Raum, der in der neuen Wohnung auf sie zukommen wird. Deshalb kann es sehr wichtig sein, in der alten Wohnung Kernthemen spiegelndes zu erneuern, parallel die Dinge im Innern zu verändern und so dort innerlich und äußerlich das Resonanzfeld für ihre neues Daheim zu erschaffen.

Zusammenschau:

Ich hoffe, dass ihnen lebendig geworden ist, dass es in den meisten Fällen nicht an ein oder zwei Äußerlichkeiten zu erkennen ist, was denn nun das Richtige oder Stimmige ist und was nicht.

Eine Raumsituation spiegelt immer ein Entwicklungsbild und zu der Entwicklungsbewegung kann ich über den Raum einen Zugang bekommen. Es gilt das Zukunftspotential zu erkennen und auf welche Entwicklungsaufgabe, das immer wieder vorgefundene oder auch selber gestaltete aufmerksam macht.

Diese Dinge zu benennen ist die Aufgabe einer raumleserischen Begleitung der Wohnungssuche. Sie sollte möglichst in ihrem aktuellen Heim beginnen, denn hier spiegelt sich immer der aktuelle Entwicklungsstand zu dem die neuen Angebote in Beziehung zu setzen sind. Aus der Verbindung des Bisherigen mit dem möglichen Neuen ergibt sich eine Linie, die eine Richtung, eine Ausrichtung hat und diese Linie gilt es zu erkennen, sie zu lesen.

Auf diesem Weg geht es nicht so sehr um das Erkennen und beseitigen von Symptomen, vielmehr gilt es zu erkennen oder zu erspüren, was dieses Symptom mit meinem persönlichen System zu tun hat und inwiefern es auf etwas aufmerksam machen möchte, dass es zu integrieren gilt, um so immer mehr den Weg in das ureigene und damit erfüllte Leben zu finden und zu gehen.

Es geht darum den Raum, das Haus zu finden, das ihnen im Augenblick am meisten entspricht, ihre Entwicklungsbewegung am meisten unterstützt. Es geht um Angemessenheit und darum, ob diese Angemessenheit, eine des Durchgangs oder des Ankommens ist. Im ersteren Fall würde ich ein Haus oder eine Wohnung noch nicht kaufen, sondern etwas themenverwandtes mieten, im letzteren würde ich es kaufen und mein Ankommen genießen.

Das sind die inneren Basics der Wohnungssuche

Soweit fürs Erste, in der nächsten Zeit werde ich das hier Angerissene ergänzen und ihnen aus den bisherigen Erfahrungsschatz und den damit verbundenen Erkenntnissen berichten.

Es würde mich freuen, wenn es mir schon jetzt geglückt ist, ihnen ein paar Impulse gegeben haben, dass es bei dem Finden und Gestalten MEINER Wohnung Dinge gibt, auf die wir bisher nicht geachtet haben, die aber durchaus so beachtenswert sind, dass sie zu neuen weiteren, nämlich den inneren Basics der Wohnungssuche werden.

Vorschau

In den nächsten Monaten werde ich noch von verschiedenen Raumkleidgeschichten berichten. Den Erfahrungen mit Versteigerungsimmobilien, der Bedeutung von Bäumen bei der Wohnungssuche, aber auch, warum die beiden Engel aus Raffaels sixtinischer Madonna aktuell die meistverkauften Engel auf der ganzen Welt sind und uns seit ein paar Jahren einfach überall begegnen.

Im nächsten Artikel werden sie eine Art Vorschau auf den Vortrag vom 21.06. erhalten.

Termine

Wenn sie sich ein lebendiges Bild davon machen wollen, wie Raumkleider wirken, empfehle ich ihnen, einen Vortrag zu besuchen oder mich zu einem Vortrag einzuladen. Termine gibt es am 21. und 28. Juni in den Räumen vom Avalon auf der Schleißheimerstr. 7 in Dachau, jeweils um 19:00. Um Voranmeldung unter der 08131-353075, www.avalon-dachau.de oder an meine unten genannte Mailadresse wird gebeten.

Am 5. und 12. Juli gibt es die Möglichkeit in Freising bei LebensArt in der Erdingerstr. 45 um 19:30. Anmeldung bitte unter 08161-887137 oder www.lebensArt-freising.de., dort finden sie eine Wegbeschreibung und weitere Kontaktdaten.

Im ersten Vortrag wird es um den Zusammenhang von Raum und Biografie gehen. Ich werde dort von verschiedenen privaten und geschäftlichen Raumsituationen aus den letzten 20 Jahren meines Lebens berichten. Wir werden sehen, wie sich selbst bei der Geschäftswahl, die Dinge nicht gemäß den bewussten Absichten, aus denen man diesen Raum und diese Lage gewählt hat, sondern gemäß den tiefer liegenden, unbewussten Raum- und Lebensmustern entwickelt haben.

Am zweiten Abend werde ich auf für diese Zeit typische Raumkleidformen eingehen und wir werden eine Vorstellung davon bekommen, worum es bei einer bewussten Wohnungsgestaltung geht, was es heißt: MEINE Wohnung zu finden.

An diesem Abend können sie Bilder oder Pläne von ihrer Wohnungssituation mitbringen und soweit es passt, werden wir ein oder zwei Beispiele besprechen. In Kürze wird ein Tagesseminar angeboten, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich intensiver mit dieser Herangehensweise vertraut zu machen und ihre aktuelle Raumsituation beleuchten zu lassen.

Preise

Die Richtpreise für die Vorträge liegen bei 15€ und 8€ ermäßigt. Welchen Eintrittspreis sie wählen, liegt in ihrem Ermessen. Wenn ein Besucher das Gefühl hat, er nimmt aus der Begegnung etwas wesentlich wertvolleres mit, kann er das gerne in einer ihm angemessen erscheinenden Form honorieren.

Informationen zu Beratungsformen und Preisen finden sie auf www.avalon-dachau.de in der Rubrik feng shui.

Kontakt

 Schicken sie mir eine Mail an JLIB_HTML_CLOAKING , wenn sie erfahren möchten, wann ein neuer Artikel in der DIZ erscheint, ein Vortrag bzw. Seminar stattfindet oder wenn sie Interesse an einer Beratung haben. Mobil erreichen sie mich unter der 0160-91706026.

Eine gute Zeit und auf bald!

Mai
08
22:46 Uhr

Pflanze des Monats: Gundermann (Glechoma hederacea)

Von Die Pickelmühle - Monika Engelmann in Ratgeber.Bayern@lokaliz

GunderrmannpickelmuehleGenau jetzt ist die richtige Zeit sich auf die Suche nach dem, nur auf den ersten Blick unscheinbaren, Kräutchen namens Gundermann zu machen. Man findet ihn bei uns sehr häufig unter Hecken, an Gebüschrändern und in Wiesen. Mit seinen langen Ranken sucht er sich seinen Weg zwischen anderen Pflanzen. Manchmal lugt er auch frech durch die Garteneinfriedung. So erhielt die Gundelrebe mancherorts auch den lustigen Namen "Guck-durch-den-Zaun". Seine nierenförmigen, wie lackiert glänzenden Blättern mit groben, netzartigen Blattadern, die sich als Pärchen gegenüberstehen verraten ihn. Auch seine blauvioletten, in den Blattwinkeln stehenden Lippenblüten sehen nicht nur wunderbar aus, sondern sie sind auch ein gutes Erkennungszeichen.

GundermannSollte immer noch Unsicherheit bestehen, hilft es ein Blättchen abzuzupfen, es zwischen den Fingern zu zerreiben und zu riechen. Die enthaltenen ätherischen Öle überraschen mit einem harzig-aromatischen, minz- oder lakritzartigem Duft. Manche Menschen sagen auch, das Aroma erinnere sie an Ziegen. Es ist bei diesem Wildkraut wohl so: entweder man mag den Geruch, oder eben nicht! Wie viele Pflanzen, die sich durch speziellen Wuchs, Duft oder anderen Eigenheiten hervortun, hat auch der Gundermann die Menschen schon seit langer Zeit fasziniert. Sie bemerkten, dass dieses Pflänzchen gut bei nicht heilen wollenden Wunden und Magen-Darm-Beschwerden hilft. So ehrten sie ihn daher mit den Namen Gundermann. In diesem Wort findet sich der althochdeutsche Begriff ?gunt?, der für Eiter oder eiterndes Geschwür steht.

Um die Wirksamkeit des Krautes zu erhöhen, sprachen es Kräuterkundige bei der Ernte rituell an: "Gundelrebe, der Herr hat Dir Gnad' gegeben!"

KräuterbutterAuch wenn die, im bäuerlichen Leben sehr wichtige Kuh keine rechte Milch mehr geben wollte, erhoffte man sich Hilfe beim Erdefeu. Schnell drei Gundelrebenkränzlein gewunden, je einen Strich durch die Kränze gemolken, einen Spruch aufgesagt, die Reben der Kuh zum Fressen gegeben und anschließend noch das Milchgeschirr mit Gundermann ausgerieben. Und schon sollte Alles wieder in geordneten Bahnen verlaufen. Und tatsächlich fällt es aus heutiger Sicht nicht allzu schwer, Teile dieser Beobachtungen zu bestätigen, denn die Gerbstoffe des Heil- und Zauberkrautes wirken entzündungshemmend und reinigend. Erfreulich ist es, dass man die Gerb- und Bitterstoffe, das Vitamin C, die enthaltenen Falvonoide, ätherischen Öle und die weiteren wertvollen Stoffe der Donnerrebe auch Kulinarisch genießen kann. Vor allem deftige Speisen bereichert sie mit ihrem unverwechselbaren Aroma. So sollte der Gundermann in keiner Gründonnerstagssuppe fehlen und jede Kräuterbutter zur Eröffnung der Grillsaison wird mit ihm zum Hochgenuss.

Apr
20
13:10 Uhr

Energielotsen – Qualität auf hohem Niveau

Von Dachau AGIL - Amper Glonn Ilm Land e. V. in Ratgeber.Dachau@lokaliz

Die Energielotsen mit dem Seminarleiter Johannes Volland (zweiter von links)Das Freie EnergieForum, Mariabrunn, setzt auf Qualität bei der Energieberatung. So haben sich die Energielotsen, mit denen das Freie EnergieForum zusamenarbeitet und deren Ausbildung schon durch die DEKRA zertifiziert wurde, erneut weitergebildet. Am 8. und 9. April trafen sie sich in Mariabrunn und genossen zwei Tage herausragende Weiterbildung zum Thema „Wärmebrücken – erkennen, beurteilen und berechnen“ mit dem Referenten Johannes Volland, Dipl. Ing. (FH) - Energieberater (HWK), Sachverständiger nach ZVEnEV.

„Insbesondere bei nachträglich gedämmten Gebäuden können die Wärmeverluste an den Wärmebrücken im ungünstigsten Fall bis zu 25 % der Gesamtwärmeverluste ausmachen. An Wärmebrücken entsteht Feuchtigkeit und an diesen Stellen können sich Schimmelpilze bilden, die für den Menschen ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen“ so Johannes Volland. Dadurch wird schon deutlich, dass es kein Kavaliersdelikt ist, Wärmebrücken zu „übersehen“ oder nicht fachgerecht zu dämmen.

Durch diese Qualifizierung sichern die Energielotsen, dass Kunden rundum hochwertig beraten werden, denn jede Energiesanierung ist ein nicht unerhebliche Investition.

Apr
26
6:39 Uhr

Brandschutztipps: „Richtiges Verhalten in Wald und Flur“

Von KFV Dachau in Ratgeber.Dachau@lokaliz

Brandschutztipps: „Richtiges Verhalten in Wald und Flur“

Gerade in der jetzigen Zeit besteht bei länger andauernder Trockenheit die Gefahr von größeren Waldbränden.In dicht stehenden Schonungen, Nadelholzkulturen und jüngeren Nadelholzbeständen mit viel trockenem abgestorbenem Material und hohem Gras kann schon eine achtlos weggeworfene Zigarette zum Großbrand führen. Die meisten Wald- und Flurbrände verursacht der Mensch! Dabei ließen sie sich doch mit der entsprechenden Vorsicht vermeiden; Waldbrände entstehen in unseren Breitengraden meist aus fahrlässiger Unachtsamkeit oder durch vorsätzliche Brandstiftung – zu den häufigsten Nachlässigkeiten zählen leichtfertiger Umgang mit offenem Feuer und das Wegwerfen von noch glimmenden Zigarettenkippen. Nicht umsonst besteht derzeit in unseren Wäldern Rauchverbot – Flora, Fauna und die Tierwelt bleiben im Brandfall ihrem Schicksal überlassen.

Aus diesen Gründen gibt Kreisbrandmeister Maximilian Reimoser folgende Tipps zum richtigen Verhalten bei Bränden in Wald und Flur:

Im Falle eines Wald- und Flurbrandes ist sofort die Feuerwehr unter der Notrufnummer „112“ zu verständigen – dabei sind möglichst die nachfolgenden Daten zu übermitteln:

  • genaue Angabe des Brandortes
  • Ausmaß des Brandes
  • Art des Brandes (Erd-, Boden-, bzw. Wipfelfeuer)
  • günstigste Anfahrt zum Brandort – evtl. einen Treffpunkt mit den Einsatzkräften vereinbaren
  • derzeitigen eigenen Standort des Meldenden und ggf. Erreichbarkeit angeben

Die Brandbekämpfung eines Entstehungsbrandes muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln erfolgen; da Wasser in den meisten Fällen nicht verfügbar ist, könnten die nachfolgend aufgeführten Hilfsmittel wie folgt eingesetzt werden:

  • Austreten von kleineren Brandstellen
  • Auskehren oder Ausschlagen mit etwa 1,5 Meter langen Nadelbaumästen
  • Abdecken der Brandstelle mit Sand, Kies oder Erdreich
  • Löschen mit Feuerlöschern
  • gegen den Wind in Sicherheit bringen
  • Feuerwehr-Anfahrtswege freihalten – Feuerwehr einweisen – winken
Apr
19
14:36 Uhr

Für drei Monate nach Down Under

Von Christoph Buring in Ratgeber.DAH@lokaliz

Die Gesellschaft für Deutsch-Australischen/Neuseeländischen Schüleraustausch sucht Schüler der Gymnasialklassen 9 bis 11, die an einem dreimonatigen Austauschprogramm teilnehmen. Die deutschen Schüler nehmen vom November 2011 bis Jan