Dez
13

CAMPACT-Aktion: Jetzt Zeichen setzen!

Geschrieben von Harald Buwert

Campact TTip-HandelsabkommeWer sich jetzt nicht wehrt, der sagt der Freiheit Lebewohl!

Durchgesickerte Papiere zeigen, dass die Unterhändler die größten Wünsche der Konzerne erfüllen wollen: Hormonfleisch, Fracking, Gen-Essen, laxer Datenschutz und eine privatisierte Wasserversorgung sollen in Europa einziehen.


Auf demokratischem Weg wäre das nie möglich. Nun soll es ein Vertrag richten, der unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgehandelt wird. Das TTIP-Handelsabkommen soll Konzernen Profite durch Fracking, Chlorhühner, Gen-Essen und laxen Datenschutz erleichtern – und es bedroht Europas Demokratie. Auf diesen Deal lassen wir uns nicht ein. Fordern Sie jetzt den Verhandlungsstopp von EU-Handelskommissar Karel De Gucht und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz!

>>Worum geht es bei TTIP?

Das Transatlantic-Trade-and-Investment-Partnership-Abkommen, TTIP, ist kein klassisches Freihandelsabkommen. Es geht nicht um die Abschaffung von Zöllen und Handelsschranken, weil es die zwischen Europa und den USA kaum noch gibt. Ziel ist vielmehr der Abbau von so genannten „nicht-tarifären Handelshemmnissen“. Als Handelshemmnis können die Vertragspartner alles definieren: Verbraucherschutz, Kennzeichnungspflicht, Datenschutz, Arbeitnehmerrechte...<<

Zu mehr Information und zur Unterschriften-Aktion: Zur 5-Minuten-Information.

 

[ Nachrichten.Dachau]

Dez
14

Lesung, Bericht, Diskussion

Geschrieben von Harald Buwert

DersimWeb"Die Vernichtung von Dersim" - Die Kurdische Minderheit in Syrien

„Kulturraum RONDO“ lädt zur Lesung und Diskussion ein.

Sonntag, 15.12.2013, 15:00 – 17:00 Uhr, im FORUM 31, Heimstättenstraße 31, Fürstenfeldruck. Eintritt frei.


Haydar Isik liest aus seinem Roman „Die Vernichtung von Dersim“ und berichtet über Selbsterlebtes und die aktuelle Situation in der Stadt Dersim, deren Name für eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Türkischen Republik steht. Die in der Gebirgsregion der Osttürkei lebenden Kurden sind ein eigenständiges Volk, das friedlich mit den Armeniern zusammen lebte. Die Machthaber in Ankara ließen 1938 während des Dersim-Massakers 70.000 Kurden töten und Zehntausende in den Westen der Türkei in die Verbannung schicken. Die Geschichte erzählt vom Mädchen Gule, das bei einer Offiziersfamilie aufwächst. Sie entdeckt, dass ihr Adoptivvater ihre Eltern ermordete und sie als „Geschenk“ für seine Frau mitnahm. Auch das Leben eines kurdischen Dorfes und seiner Bewohner wird erzählt.

Haydar Isik, geboren am 1.9.1937 in Dersim, kam 1974 als Türkischlehrer nach München und ist freier Autor und Übersetzer. Er war von 1996 bis 1998 Vorsitzender des Kurdischen PEN-Zentrums, lebt in Maisach, ist verheiratet und hat drei Kinder.

[ EventsArchiv.Bayern]

Dez
11

Bauernmarkt - Maßnahmen zur Reduktion von Plastikmüll

Geschrieben von Harald Buwert

w-ffb-m-bauernmarkt

Der Bauernmarkt Fürstenfeldbruck feierte 2013 sein 25-jähriges Bestehen.

Aus diesem Anlass erhielten die Kunden des Bauernmarkts am 3. bzw. 7. Dezember als Dankeschön für Ihre Treue eine hochwertige Einkaufstasche.

Die Verantwortlichen des Bauernmarktes verfolgen damit noch ein weiteres Ziel: Die Reduzierung des Verbrauchs an Plastiktüten auf dem Bauernmarkt Fürstenfeldbruck. Daher war es naheliegend, Einkaufstaschen aus einem ökologisch verantwortungsvollen, hochwertigen Material herstellen zu lassen. Die damit verbundenen, höheren, Kosten werden, gemäß der Bauernmarktphilosophie für nachhaltiges Wirtschaften, für gerechtfertigt erachtet. Davon soll schließlich ein deutliches Signal in Richtung Reduzierung der Plastiktütenflut ausgehen. Die schädlichen Abbauprodukte von Plastiktüten werden inzwischen nicht nur in den Weltmeeren sondern auch in Binnengewässern in besorgniserregender Konzentration gefunden. Da sich Plastik erst im Laufe von hunderten Jahren, wenn überhaupt, abbaut, wir der Eintrag in die Gewässer über kurz oder lag unweigerlich zu einer Aufnahme in die menschliche Nahrungskette führen. Der Anfang ist bereits gemacht. Die Folgen für die Weltmeere sind in Ihrem Ausmaß noch gar nicht abzuschätzen. Anstatt die, neuerdings auf EU Ebene, möglichen Maßnahmen zur Vermeidung des Plastikmissbrauchs aufzugreifen, wird von der Bundesregierung kein akuter Handlungsbedarf für gesetzliche Maßnahmen gesehen. Dabei werden auch in Deutschland weniger als 10 % der Plastiktüten recycelt. Angesicht eines Verbrauch vom über 5 Milliarden Tüten pro Jahr oder 10.000 Tüten pro Minute (Deutschland nimmt auch hier eine Spitzenposition ein) ist das viel zu wenig.

Deshalb sind zusätzliche Privatinitiativen notwendig. Diese, insgesamt äußerst problematische Entwicklung, wird auch auf dem Brucker Bauernmarkt Fürstenfeldbruck ernst genommen. Dabei ist man sich über die augenblicklich noch begrenzten Umsetzungsmöglichkeiten im Klaren. Doch ein Anfang muss gemacht werden. Auch eine Politik der kleinen Schritte kann etwas Großes bewirken. Die Betreiber des Bauernmarktes wollen deshalb zum 25-jährigen Jubiläum eine wertige Tasche zur Verfügung stellen, die eine lange Nutzdauer ermöglicht. Sie soll die Kunden des Bauernmarktes stets daran erinnern, zu den Einkäufen immer eine Einkauftasche mitzubringen, um den Gebrauch von Einmaltüten, insbesondere aus Plastik, zu reduzieren und eines Tages ganz darauf verzichten zu können. Sichtbare Aushänge werden an die Besucher appellieren, Ihre Einkäufe an guten, nachhaltig produzierten Lebensmittel auch in nachhaltigen Taschen nach Hause zu transportieren und so einen Betrag zum Schutz der Umwelt, für gesunde Lebensmittel zu leisten.

Der Bauernmarkt Fürstenfeldbruck setzt dadurch konsequent auf die Vermeidung von Plastiktüten. Denn eines ist gewiss: „Plastiktüten braucht kein Mensch“ oder, „die beste Plastiktüte ist die, die gar nicht erst entsteht“.

"Slowfood" informiert: Die Bedeutung des gesunden Bodens für unser Essen.

Auch der BR berichtete über die Bauernmarktphilosophie.

Hier die Anfahrtsskitze...
anfahrt ffb























(Quelle: Brucker Bauernmarkt / Bild: amper-kurier.de / AnfSkitze: biolandhof-unglert.de)

[ Nachrichten.Dachau]

Nov
26

TV-Tipp... - Kinder als Kunden

Geschrieben von Jörg Brüggemann

Die Werbetricks der Industrie

26. November 2013 - 21:oo Uhr - ZDF

Sehenswerter Beitrag, bei ZDF - Frontal 21

Mit welchen perfiden Tricks die Lebensmittelindustrie versucht, Kindern Junkfood anzudrehen – und sich dann stets damit herausredet: Eltern müssten eben lernen "nein" zu sagen und Kinder müssten einfach mehr Sport treiben.
die-baerchen-wurst-lockt--kinder-als-kunden-image 900x510Kinder werden immer dicker und die Bärchen-Wurst lockt. Verbraucherschützer und Mediziner geben der Lebensmittelindustrie daran eine große Mitschuld. Die will davon nichts wissen. Auch Selbstverpflichtungen scheinen wenig zu bringen. So richtet sich Werbung mit perfiden Methoden an Kinder und animiert zum Kauf immer weiterer unausgewogener Lebensmittel.


Quellen & Bild: foddwatch, zdf.de/Frontal-21, N24.de/Panorama)

[ EventsArchiv.Deutschland]

Nov
09

Demokratie heist Partizipation...

Geschrieben von Campact via Brüggemann Jörg

 

Volksentscheid Caampact-Bundesweit 0001Als Konsumenten haben wir die Macht !

Ja, ja, das wissen wir...

Doch konsumieren wir hauptsächlich und weiterhin alles Mögliche und vieles Unnötige, solange es uns nur gut genug vorgekaut wird. Doch was die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten in den elementaren Bereichen unseres Lebens, unserer Gesellschaft & unserer (!) Politik sowie ihrer Gemeinschaftlichkeit betrifft, lassen wir uns..., weiterhin konsumieren.

Von Anderen... - versteht sich! 

Und das oft in einer erlebten Selbstverständlichkeit, welche dem Stockholm-Syndrom nicht selten sehr ähnlich erscheint. Doch anstatt das wir, dass Volk, als Gemeinschaft unsere wahrhaftigen gestalterischen Möglichkeiten in unserer persönlichen Selbständigkeit begreifen, treiben und lassen wir uns treiben, in logischer Konsequenz, nicht nur in Depressionen sondern ganz selbstverständlich auch in eine Politik- und somit Demokratieverdrossenheit. Was machen wir aus unserer Freiwilligkeit zur Meinungsbildung? Was machen wir aus unserer Freiheit zu wählen...? Wo ist der eigene und emanzipierte Wille? Wo verbleibt die Wertschätzung...? Letztendlich sich selbst gegenüber! Viele, bislang noch zu viele StaatsBürgerInnen, schätzen den Wert von vergänglicher Technik und schnellem Leben größer und höher als den von erlebter gemeinnütziger, weil gelebter partizipatärer Gemeinschaft. Was machen wir aus unserem Lebensgefühl und wahrhaftiger Lebensqualität? Wenn eine gelebte und oberflächliche Befriedigung unserer grundlegenden Bedürfnisse und Instinkte niemals von Bestand sein kann...


Als ein einfaches Beispiel sei hier unsere, die Deutsche Verfassung genannt... - denn genau die haben wir gar nicht !

Wir haben lediglich ein einfaches GrundGesetz. Und dieses Grundgesetz wurde nicht als dauerhafte Verfassung gedacht und auch absichtlich nicht so bezeichnet! Art. 146 GG besagt: "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

Ein Volk ist mehr als nur die Summe einer Gruppe von Menschen... - Demokratie heist Partizipation... - Und Partizipation ist ein zu tiefst menschliches Bedürfnis!

Was ist ein Volk anderes als eine Gemeinschaft...

Eine Gemeinschaft von Konsumenten...

Volksentscheid jetzt bundesweit...  - macht mit, Danke!

Denn seit Jahren scheitert die Einführung bundesweiter Volksentscheide an der Union!

Doch nun fordern SPD und CSU mehr direkte Demokratie im Koalitionsvertrag. Die CDU ist in die Defensive geraten. In diesem Punkt müssen wir SPD und CSU jetzt den Rücken stärken. In vielen Gemeinden und Bundesländern können wir längst in Bürger- und somit in Volksentscheiden abstimmen. Auf Bundesebene hat die Union diese Möglichkeit bisher blockiert. Dabei sprechen eine ganze Reihe von guten Gründen für bundesweite Volksentscheide – zusammengestellt von unserem Partner Mehr Demokratie e.V. denn...

Wählen allein reicht nicht !

 

Die LokalIZ.de - DEINE BürgerZeitung meint dazu... 

Echte Demokratie ist mehr als nur menschlich... - sie ist wesentlicher Bestandteil unserer Menschlichkeit !

Kann man mal drüber nachdenken...

In diesem Sinne... - mit schönem Gruß an JederMann & Frau :)

 

(Quele & Bild: Campact.de)

[ Nachrichten.Deutschland]

Nov
14

Gentechnik-Verbot in den Koalitionsvertrag

Geschrieben von Campact via Brüggemann Jörg

Genmais stoppen!

Campact Gentechnik StoppenDie Koalitionspartner diskutieren ein Verbot von Gen-Pflanzen auf deutschen Feldern: Doch bislang blockieren Angela Merkel und die CDU!

Die Europäische Kommission will den DuPont-Genmais 1507 zulassen. Schon im Frühjahr könnte diese Sorte auch in Deutschland angebaut werden. Dieser Mais produziert ständig Insektengift, das Schmetterlinge und andere Insekten gefährdet.

Die Bundesregierung kann den Anbau von Genpflanzen verhindern. Dies muss in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden, so wie es CSU und SPD vorschlagen.

In den kommenden zwei Wochen fällt die Entscheidung... - Hier geht es zur Petition, welche die Campact-Aktiven den Verantwortlichen übergeben werden... - Nutzen wir die Chance!

Hier noch ein interessanter Blog-Eintrag von Campact unter dem Titel: "Merkel wankt: Gentech-Stop in zwei Wochen?"

 

Die LokalIZ.de - DEINE BürgerZeitung meint dazu...

Campact ist nicht irgendwer oder irgendjemand... - Campact sind wir alle!

[ Ratgeber.Deutschland]

Nov
13

TV-Tipp... - Doku "Das tägliche Gift" 13.11.2013

Geschrieben von Jörg Brüggemann

Am Mittwoch 13.11.13 um 22:45 Uhr im ZDF

via dem Umweltinstitut München e.V.

>In Deutschland werden jährlich über 5000 Tonnen Glyphosat ausgebracht, Rückstände finden sich mittlerweile in Lebensmitteln, Gewässern und im Urin von Menschen und Tieren. Wirksame Kontrollen finden kaum statt, die Grenzwerte werden immer weiter angehoben.

Unabhängige Studien belegen, dass das Unkrautvernichtungsmittel und seine Nebenprodukte das Erbgut schädigen sowie Krebs und weitere Krankheiten auslösen können. "ZDFzoom"-Reporterin Renate Werner nimmt das angeblich so ungefährliche Pestizid kritisch unter die Lupe. Das Umweltinstitut München hat an der Erstellung des Beitrages mitgewirkt.

Die Sendung wird am Mittwoch, den 13.11.2013 um 22:45 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Wer den Sendetermin verpasst, kann den Beitrag nach der Ausstrahlung in der Mediathek des ZDF (http://www.zdf.de/ZDFmediathek) online ansehen.<

>>Jetzt zeigt "ZDFzoom"-Reporterin Renate Werner in einer neuen Dokumentation, dass seit Längerem bei der Entnahme von Wasserproben immer wieder Fälle bekannt werden, bei denen die gesetzlichen Grenzwerte für das Gift weit überschritten werden. Und dass die Kontrollen, die Verbraucher eigentlich schützen sollen, auf allen Ebenen Lücken aufweisen. Eine Tatsache, die besonders fragwürdig ist. Denn nach neuen Studien zu Pestiziden liegt der Verdacht nahe, dass die Unkrautvernichtungsmittel das Erbgut schädigen, Krebs und weitere Krankheiten auslösen können.

So zählt die landwirtschaftliche Sozialkasse in Frankreich inzwischen Parkinson - verursacht durch Pestizide - zu den Berufskrankheiten von Landwirten und Winzern. Deutsche Behörden klassifizieren den Wirkstoff dagegen weiter als unbedenklich.

"ZDFzoom"-Reporterin Renate Werner begibt sich auf Spurensuche. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der immer häufigeren Verwendung von Glyphosat und dem Anheben der gesetzlichen Grenzwerte in Lebensmitteln? Wenn Glyphosat tatsächlich unbedenklich ist, wieso wird dann in einigen EU-Staaten plötzlich der Einsatz reglementiert oder wie in Österreich, der Wirkstoff sogar verboten? Ist das alles nur Panikmache? Wie groß ist die Pestizid-Gefahr wirklich?<<


(Quelle: UmweltinstitutMünchen / ZDF)

 

 

 

 

 

[ EventsArchiv.Deutschland]

Nov
10

Der Zweck heiligt die Mittel - Bayern und seine Gewerbegebiete

Geschrieben von Jörg Brüggemann

Der Zweck heiligt die Mittel - Bayern und seine Gewerbegebiete

Sie sind unübersehbar und dominieren immer mehr Autobahnausfahrten: Die Gewerbegebiete mit den immer gleichen Fastfood-Ketten und Discounter-Baracken. Dabei stehen außerhalb der Ballungsräume in vielen Orten und Kleinstädten Häuser leer und liegen Grundstücke brach, aber die Kommunen weisen immer neue Gebiete an ihren Ortsrändern aus, in der Hoffnung auf Gewerbesteuer und Arbeitsplätze.

Im Jahre 2010 lag der aktuelle Flächenverbrauch in Bayern bei 16,4 Hektar täglich. Damit ist Bayern trauriger Spitzenreiter in Deutschland.  Und das Land wird nicht schöner dabei, wie alle zugeben. 

Warum es so gekommen ist und ob es sei weitergehen muss – Meinhard Prill hat sich umgesehen.

Redaktion: Frida Buck

Inhalte zur Sendung gibt´s hier

BR-alpha

Sonntag, 10.11.2013 / 15:45 bis 16:30 Uhr

 

(Quelle & Foto: br.de)

[ EventsArchiv.Bayern]